Landesausschuss “G8 / G9” am 06.Juli 2014

Liebe Freunde,

die immer wiederkehrende Debatte um G8 / G9 ist eine echte Katastrophe für das niedersächsische Bildungssystem. Kein Schüler und kein Lehrer wird von dem ständigen politischen Wechsel profitiere. Gerne möchten wir hierzu einen ergebnisoffenen Landesausschuss durchführen, weswegen es auch kein Thesenpapier zu dieser Veranstaltung gibt. Gemeinsam mit euch wollen wir eine Diskussion mit Bildungsexperten und Politikern durchführen um anschließend über das Thema zu beraten. Der Landesausschuss findet statt am

06. Juli 2014 ab 11:00 Uhr
In der Landesgeschäftsstelle
Hindenburgstraße. 30, 30175 Hannover

Tagesordnung:

Sonntag, 06.Juli 2014
Bis 10:45 Uhr Anreise der Teilnehmer
11:00 Top 1) Begrüßung und Formalien
durch Oliver Oswald, SU-Landesvorsitzender
11:15 Top 2) Diskussion mit Bildungsexperten und Politikern zum Thema „G8/G9“
13:00 Mittagessen
13:45 Top 3) Sitzung von Arbeitsgruppen zu den verschiedenen Aspekten der Diskussion
15:45 Top 4) Vorstellen der Ergebnisse
Top 5) Aussprache zu möglichen Lösungsvorschlägen
16:30 Top 6) Antragsberatung
Top 7) Aussprache zur Schüler Union Deutschlands
16:50 Top 8) Sachanträge
Top 9) Verschiedenes

Ende der Veranstaltung ca. 17:00 Uhr

Hinweise:

1. Bitte meldet euch verbindlich per E-Mail bis zum 03. Juli 2014 an.

2. Für die Sitzung des Landesausschusses wird kein Teilnehmerbeitrag erhoben.

3. Sofern eine Teilnahme trotz Anmeldung nicht möglich ist, informiert bitte sofort die Landesgeschäftsstelle.

4. Antragsschluss ist am Donnerstag, der 03. Juli 2014 (Eingang Landesgeschäftsstelle).

5. Fahrtkosten werden fahrtkostenberechtigten Teilnehmern i. H. v. 0,08 € pro gefahrenen km erstattet. Bei Nutzung von Fahrgemeinschaften erhöht sich der Betrag um 0,02 € pro Mitfahrer. Für Fahrten mit der Bahn werden 75% des Normalpreises berechnet (entsprechend BahnCard 25). Sparpreisangeboten wie z.B. Niedersachsenticket werden zu 100% erstattet.

Mit den besten Grüßen Euer

Olli Oswald

 

Die Einladung zum Ausdrucken findet ihr hier.

Höhere Lehrerarbeitszeiten sind kontraproduktiv

Der niedersächsische Landesverband der Schüler Union (SU) spricht sich entschieden gegen die Pläne der rot-grünen Landesregierung aus, die eine Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer und die Abschaffung der Altersermäßigung bei der Arbeitszeit vorsehen.

Oliver Oswald, Landesvorsitzender der Schüler Union, erklärt: „Die Landesregierung um Kultusministerin Frauke Heiligenstadt steuert mit ihren Plänen zur Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer direkt auf weniger Qualität im Unterricht zu und widerspricht damit ihren eigenen Zielsetzungen. Offenbar unterschätzt die Ministerin den Arbeitsaufwand für Lehrer und an welchen Belastungsgrenzen viele schon jetzt arbeiten! Die reale Arbeitszeit liegt deutlich höher als nur die bloße Unterrichtszeit.“ Da sei eine Erhöhung der Arbeitszeiten geradezu zynisch gegenüber der Lehrerschaft. Auch sei eine Steigerung der Unterrichtsverpflichtung bei Lehrern anderer Schulformen nun auf lange Sicht wahrscheinlich. „Der offene Protest sämtlicher Lehrerverbände und Gewerkschaften ist für uns absolut nachvollziehbar.“

Weiter meint Oswald: „Besonders auf Grundlage der bevorstehenden Herausforderungen wie Inklusion und vermehrtem Ganztagsschulbetrieb an Schulen, ist es das falsche Signal bei Lehrern zu sparen, indem man die vorhandenen noch länger arbeiten lässt. Das einzig richtige in einem rohstoffarmen Land wie Deutschland ist es, Geld in die Bildung zu investieren und nicht an ihr zu sparen! Wir brauchen mehr Lehrer und werden unsere Probleme nicht einfach durch vermehrte Belastung der vorhandenen lösen!“
Die beruflichen Aufgaben eines Lehrers hätten sich in den letzten Jahren so drastisch verändert, dass Aufgaben wie die Vorbereitung von Schulstunden, die Korrektur von Klassenarbeiten oder Elterngespräche neben der Verwaltungstätigkeit mehr als 40 Prozent der Lehrerarbeit ausmachten.

„Die Schüler Union Niedersachsen protestiert aus diesen Gründen massiv gegen die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Lehrer. Rot-Grün begeht einen offenen Widerspruch zu ihrer ausgerufenen ‘Zukunftsoffensive Bildung’!“