Schüler Union begrüßt Einigung der Kultusministerkonferenz

Der Landesverband der Schüler Union (SU) Niedersachsen begrüßt die von der Kultusministerkonferenz beschlossene bessere Vergleichbarkeit der Abitur-Prüfungen.
Die Angleichung der Leistungsanforderungen in den „Kernfächern“ Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch werden in Niedersachsen, Bayern und 4 weiteren Bundesländern bereits bis 2014 angeglichen, bis 2017 ziehen die verbleibenden Länder nach.

„Der Beschluss der Kultusministerkonferenz ist eine großartige Chance für die zukünftigen Abiturienten in ganz Deutschland. Der starken schulpolitischen Zersplitterung und schlechten Vergleichbarkeit von Abiturprüfungen wird damit entgegengewirkt. Dies kann aber nur der erste Schritt sein.“, so der SU- Landesvorsitzende Lukas Voß.

Die Schüler Union Niedersachsen begrüßt das Konzept des „Aufgabenpools“ für Abiturprüfungen, welcher für vergleichbare Prüfungsbedingungen sorgt und gleichzeitig die Autonomie der Länder wahrt.

„Den Unterschieden beim Abitur zwischen den Ländern wird zumindest in den sprachlichen Fächern, sowie in Mathe schrittweise Einhalt geboten. Nun muss dieser Schritt auch in anderen Fächern erfolgen, damit wir diesen Weg konsequent fortsetzen können.“, ergänzt Voß.

Benedict Lösser, Beisitzer im Landesvorstand der Schüler Union, mahnt allerdings an, dass die Angleichung der Abiturprüfungen nicht zu einem Qualitäts- und Anspruchsverlust führen dürften.
„Die Zuständigkeiten für den Bildungssektor sollten nicht zu stark an die Bundesebene abgegeben werden. Schulpolitik muss in erster Linie an den Bedürfnissen der Schüler im Land orientiert sein – nicht an den Vorstellungen realitätsferner Technokraten in Berlin.“, so Lösser weiter.
Dennoch sei dieser Beschluss ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur „Bildungsrepublik“.