Das Abitur „toleriert zu viele schwache Leistungen”

 

Das haben Hamburger Gymnasiallehrer festgestellt. Laut ihnen fehlt den Schülern Allgemeinwissen und wichtige Kompetenzen für’s Leben. Diese müssen sich in den wichtigen Prüfungsfächern von Klausur zu Klausur hangeln – es mangelt an Zeit und Lust für anderen wichtigen Unterricht, denn der ist im Abitur nicht so wichtig.

Damit setzen sie den Hamburger Schulsenator Ties Rabe (SPD) weiter unter Druck und fordern ihn zum Handeln auf. Die Lehrer wollen mehr Freizeit, damit sie ihren Unterricht verbessern und weiterentwickeln können. Außerdem führen die neuen Abiturregelungen zwar auf dem Papier zu besseren Noten, aber wichtige Fächer werden vernachlässigt.

Die Politik muss sich dafür einsetzen, dass Schüler das Lernen, was für ihre Zukunft wichtig ist. Dazu zählt mehr als nur Deutsch, Mathe und Englisch, zum Beispiel auch das Schreiben einer Steuererklärung und der Umgang mit Computer und digitalen Medien.

Das Bildungssystem sollte wichtige Fähigkeiten und Allgemeinwissen vermitteln, aber dabei trotzdem persönliche Interessen nicht einschränken.

Wir sehen den Erhalt von Real- und Haupt-, sowie Förderschulen als essentiell. Jeder Schüler hat eine individuelle Betreuung nach seinen Bedürfnissen verdient.

Es muss eine gesellschaftliche Gleichstellung von allen Schulabschlüssen geben, sodass kein Drang zum #Abitur besteht. Jeder Schulabschluss in Deutschland ist ein guter. Nur so können eine Überakademisierung verhindert und #Ausbildungsberufe attraktiv gemacht werden!