Nord-Ost Konferenz 2016 in Hamburg

Am vergangenen Wochenende, dem 18. und 19. Juni 2016 richtete unser Nachbarverband in Hamburg die diesjährige Nord-Ost Konferenz der Schüler Union aus.

Thema der diesjährigen Konferenz war die Digitalisierung im Unterricht. Gemeinsam mit mehr als 40 Vertretern aus den Nord- und Ostverbänden Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. haben wir am Samstag über den Leitantrag zum Thema Digitalisierung diskutiert. Wir, der Landesverband Niedersachsen haben bereits auf unserem 43. Landesdelegiertentag im Juni 2013 in Oldenburg einen Leitantrag unter dem Titel „Schule 2.0 – Einsatz digitaler Meiden im Unterricht“ verabschiedet.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Eric Maut (SU Sachsen-Anhalt), Philipp Dillmann (SU Berlin), Phil-Levin Scholz (SU Niedersachsen), Maurice Lange (SU Deutschland), Esther Heller (SU Hamburg), Carsten Ovens (JU Hamburg), Felix Jacob Siegmon (SU Schleswig-Holstein), Oliver Pollakowsky (SU Brandenburg)
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Eric Maut (SU Sachsen-Anhalt), Philipp Dillmann (SU Berlin), Phil-Levin Scholz (SU Niedersachsen), Maurice Lange (SU Deutschland), Esther Heller (SU Hamburg), Carsten Ovens (JU Hamburg), Felix Jacob Siegmon (SU Schleswig-Holstein), Oliver Pollakowsky (SU Brandenburg)

Gemeinsam mit anderen Verbänden haben wir einige Forderungen aus diesem Thesenpapier aufgenommen, um diese in den Antrag der Nord- und Ostverbände aufzunehmen und dann auf der Bundesschülertagung im November einzubringen. Darunter ist insbesondere unsere Forderung nach dem Fach „Medienkompetenz“ aufgegriffen worden. So fordern die Verbände im aktuellen Antrag gemeinsam die Einführung des Faches „ITG“ (Informationstechnische Grundausbildung). Schwerpunkt dieses Faches ist die Vermittlung von grundlegenden Kompetenzen im digitalem Segment. Dabei steht nicht nur der effiziente und qualifizierte Umgang mit Text- und Datenverarbeitungsprogrammen im Vordergrund, sondern auch der verantwortungsbewusste Umgang mit Informationen aus dem Internet und Datenschutz im Internet. Zentrales Anliegen des beschlossenen Antrages ist auch die Ausrüstung der Schulen mit einer ausgezeichneten digitalen Infrastruktur.

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Ein Bild der Tagung

Neben dem beschlossenen Antrag der Nord- und Ostverbände für die Bundesschülertagung zum Thema Digitalisierung im Unterricht, den ihr hier herunterladen könnt, hat sich die Schüler Union Hamburg nicht nur um eine äußerst angenehme Tagungsatmosphäre, sondern auch um ein vielfältiges Rahmenprogram bemüht. Einen Einblick in seine politische Arbeit gab zum Beispiel der Hamburger Politiker Rüdiger Kruse MdB. Über familien- und gesellschaftspolitische Themen mit sozialem Schwerpunkt haben wir mit Marcus Weinberg MdB diskutiert. Ein besonderes Highlight war das Gespräch mit dem Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und Landesvorsitzendem der Jungen Union Hamburg Carsten Ovens. Aus seinem beruflichen Fachgebiet „Markenkommunikation in digitalen und sozialen Netzwerken“ als Hochschuldozent gab er den Teilnehmern der Konferenz nützliches, aber insbesondere interessantes Hintergrundwissen mit auf den Weg. In dem Gespräch wurde deutlich, dass die Digitalisierung ein bedeutender gesellschaftlicher Prozess ist. Sehr interessant war auch, wie in sozialen Netzwerken das „Blickfeld“ durch Algorithmen und dadurch entstehende „Filterblasen“ eingeschränkt wird.

Nach erfolgreicher Antragsberatung haben wir uns sehr über den gemeinsamen Grillabend in der Geschäftsstelle und einen weiteren gemütlichen Abend nach dem Motto der Schüler Union „50% Politik + 50% Party = 100% Spaß!“ gefreut.

Mit einer interessanten Führung durch das Hamburger Rathaus am Sonntagmittag ging die Nord-Ost Konferenz zu Ende.

 

Der Landesvorsitzende der Schüler Union Niedersachsen, Phil-Levin Scholz, konstatiert:

„Die Nord-Ost Konferenz hat sich in diesem Jahr mit dem Kernthema unserer Generation auseinandergesetzt. Natürlich ist es nicht möglich, dass Deutschlands Schulen von heute auf morgen zu kreidefreien E-Schools werden, aber diese Konferenz hat die Grundsteine des digitalisierten Unterrichts und der Kompetenzvermittlung im Bereich der Digitalisierung herausgearbeitet.

Dabei haben wir deutlich gemacht, dass die Vermittlung von Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation höhere Priorität haben muss. Dies ist bundesweit wichtig und Niedersachsen hat hier die Chance nachzuarbeiten um dann mit bestem Beispiel voranzugehen.

Die Schulen haben dem Schüler erforderliche Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Digitalisierung zu vermitteln. Die Initiative dafür muss aber vom Land kommen. Es besteht dringender Handlungsbedarf in Niedersachsen!“

Anna Grill übergibt den Staffelstab an Phil-Levin Scholz

46. Landesdelegiertentag der Schüler Union Niedersachsen, 11. und 12. Juni 2016- Landessportbund Hannover

Das höchste beschlussfasenden Gremium der Schülerorganisation, der Landesdelegiertentag, hat starke Positionen beschlossen und einen neuen Landesvorstand gewählt.

 

Nach ihrer einjährigen Amtszeit trat die Vorsitzende Anna Grill (18, Heidekreis), nicht erneut zu Wahl an. Zukünftig wird der niedersächsische Landesverband von Phil-Levin Scholz (16) geführt. Scholz arbeitete bereits im vorherigen Landesvorstand als Beisitzer mit. Ihm zur Seite wurden Kira Frentrup (17, Osnabrück), und Merlin Däwers (18, Wurster Nordseeküste), als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Den geschäftsführenden Vorstand komplettieren die Laura Lehne (17, Celle), als Landesschatzmeisterin und Thorben Weermann (18, Cuxhaven), als Pressesprecher. Zudem wurden Philipp Heitmann (19, Oldenburg), Niklas-Timm Grantz (18, Burgdorf), Luisa –Marie Heigl (18, Braunschweig) und Tim Hamelmann (18, Verden) als Beisitzer gewählt.

Vorstand (neu)

In seiner Bewerbungsrede ging Phil-Levin Scholz insbesondere auf die aktuelle schulpolitische Lage ein und machte dabei noch einmal deutlich: „Es geht nicht darum, Integrierte Gesamtschulen zu benachteiligen, aber sollte auch nicht darum gehen Gymnasien zu schwächen. Doch genau das ist es, was die rot-grüne Landesregierung versucht: Die Gesamtschulen vor allen anderen Schulformen zu bevorzugen.“ Auch die Botschaft der Schüler Union formuliert er treffend: „Wir wollen die Bildungspolitik aktiv und konstruktiv mitgestalten, besser machen. Wir sind die Schüler in unserem Land. Wir wollen den leistungsfähigen, fleißigen und guten Schülern Chancen eröffnen, Wege aufzeigen und nicht wie die Sozialdemokraten, die grünen Ideologen und die Linken jeden Schüler im Kinderwagen durchs Abitur schieben. Wir wollen, dass Schüler gefordert und gezielt gefördert werden. Wir wollen Bildungsfragen nicht nur andenken, wie es rot-grün tut, sondern richtig durchdenken.“

Neben den neuen Personalstrukturen lag mit dem Thesenpapier „Bildungsverlierer vermeiden“ der inhaltliche Schwerpunkt in der frühkindlichen Bildung sowie in der Gerechtigkeit und Struktur des Niedersächsischen Schulsystems. Auch der Übergang vom Primar- in den Sekundarbereich und das Thema Inklusion wurde diskutiert.

Eine Vielzahl Sachanträge untermauerten die inhaltliche Position der Schüler Union. So fordern wir beispielsweise, dass das Fach Geschichte in der Oberstufe obligatorisch viersemestrig belegt werden soll.

 

Viele Kreisverbände wurden für ihre hervorragende Arbeit vor Ort geehrt: Hier die Übergabe der Urkunden beim Wettbewerb “Bester Kreisverband” in der Kategorie “Beste Pressearbeit”

Beste Presserabeit
(v.l.n.r.: Nils Kadoke (KV Northeim), Tobias Müller (KV Verden), Anna Grill, Phil-Levin Scholz (RV Hannover))

 

Mit vielen hochkarätigen Gäste wie Kai Seefried, dem bildungspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion in Niedersachsen, Jens Nacke, dem parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion sowie den regionalen Land- und Bundestagsabgeordneten Flachsbarth, Lorberg und Lorenz kamen die Delegierten und Gäste ins Gespräch.

Zuspruch für ihre Arbeit bekam die Schüler Union auch von anderen Unionsverbänden wie der Jungen Union, Frauen Union, Senioren Union sowie dem Ring Christlich Demokratischer Studenten deren Vorsitzenden Tilman Kuban (JU), Ute Krüger-Pöppelwiehe (FU), Henrik Wärner (RCDS) und Rainer Hajek (SenU) Grußworte hielten.

Weitere Grüße kamen auch vom Bundesverband der Schüler Union, sowie den Landesverbänden Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Berlin.

 

Doch auch die Gemeinschaft kam nicht zu kurz. Gemäß dem Motto der Schüler Union, 50% Party + 50% Politik = 100% Spaß ließen die Teilnehmer den Abend ausklingen.