Sprachprobleme bei Flüchtlingskindern groß! – Landesregierung versagt

Die Probleme mit der deutschen Sprache bei Flüchtlingskindern in Niedersachsen sind größer als bisher durch die Landesregierung dargestellt.

ABC, S. Hofschlaeger, pixelio.de (© S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Der Landespressesprecher der Schüler Union (SU) Johannis Wilbertz kritisiert: „Die Landesregierung hat die Zahl der Flüchtlingskinder unterschätzt, besonders die der schulpflichtigen.“ Der Ministerpräsident sprach lange von ca. 6200 Flüchtlingskindern, während Kultusministerin Heiligenstadt nun zugeben musste, dass es sich um etwa 33.000 Kinder handelt, die niedersächsische Schulen besuchen. Davon sind 9.000 Kinder selbst in ihrer eigenen Sprache Analphabeten.

„Diese Fehleinschätzung zeigt einmal mehr die Inkompetenz der Landesregierung in Bildungsfragen. – Es muss nun endlich eine ausreichende Förderung für niedersächsische Schulen her! Erst dann können diese den jungen Flüchtlingen durch Sprachförderung und Bildung die Integration erleichtern!“ so Anna Grill, Landesvorsitzende der SU Niedersachsen. „Wie so oft, sind die jungen Menschen und die Schulen in Niedersachsen die Leidtragenden, die das Versagen der Landesregierung ausbaden müssen. Die Einrichtung von Sprachklassen ist jetzt essenziell. Hierbei dürfen die Schulen finanziell nicht weiter belastet werden.“

Die Landesregierung sei nun im Zugzwang, die gemachten Fehler schnellstmöglich zu korrigieren. Doch eine positive Entwicklung ist bisher nicht zu beobachten.

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