Schüler Union Niedersachsen spricht sich für Bildungsföderalismus aus

LA Göttingen

Beim Landesausschuss der Schüler Union (SU)  am 2./.3. November in Göttingen hat die größte politische Schülerorganisation Niedersachsens über die Zustände in der Bildungslandschaft diskutiert, besonders im Fokus stand dabei das Thesenpapier mit dem Thema: „Leistungsgerechtigkeit im Bildungsföderalismus“. 

Als Diskussionsgäste waren neben Jörg Hillmer MdL, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im Niedersächsischen Landtag, und Fritz Güntzler MdB, Bundestagsabgeordneter aus Göttingen, auch einige weitere Gäste aus der gesamten Bundesrepublik anwesend um die SU zu unterstützen und mit ihr zu diskutieren.

Die Diskussionen waren breitgefächert und reichten von Beiträgen zum  Bildungsföderalismus in Zeiten zunehmender Zentralisierung über die bildungspolitischen Ziele der rot-grünen Landesregierung bis hin zur zukünftigen Positionierung der Schüler Union Niedersachsen im bundesweiten Kontext.

Letztlich hielt die niedersächsische Schüler Union in ihrem Thesenpapier drei Kernthesen fest:

  • Bildung in Deutschland und Niedersachsen soll auch in Zukunft auf einem leistungsgerechten System bauen, welches nicht durch die ideologische Torpedierung des Leistungsgedankens geschwächt wird. Damit erteilt die Schüler Union den rot-grünen Plänen zur Abschaffung des Sitzenbleibens eine klare Absage.
  • Zweitens, die Schullandschaft soll vielfältig sein und bleiben, um Kinder optimal fördern und fordern zu können. Grabenkriege und einseitige Bevorzugung einer Schulform lehnt die Schüler Union ab.
  • Drittens, die Bildungshoheit soll prinzipiell in der Hand der Länder bleiben, dennoch sollte das Niveau der Bundesländer nach oben hin angeglichen  und Schulabschlüsse besser vergleichbarer gemacht werden. Laut der SU soll der Bund sich finanziell an den Kosten für Bildung beteiligen.

Oliver Oswald, der Landesvorsitzende der Schüler Union fasst zusammen: „Wir haben uns auf dem zurückliegenden Landesausschuss inhaltlich modernisiert und an die politischen Gegebenheiten angepasst. Wir gehen voran und machen Vorschläge für eine vernünftige, zukunftsgerichtete Bildungspolitik. Damit stehen wir im Kontrast zur Rot-Grünen Landesregierung, die weiterhin ideologisierte Schulpolitik zu Lasten der Schülerinnen und Schüler betreibt! “

 

 

Schüler Union Niedersachsen spricht sich für Bildungsföderalismus aus

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