Verharmlosung von Extremismus wird nicht toleriert!

Die Schüler Union Niedersachsen kritisiert die neue Kampagne der „linksjugend [´solid]“ und der „Grünen Jugend“ aufs Schärfste. „Bei der Kampagne handelt es sich um die Verharmlosung von linkem Extremismus. Es ist erschreckend zu sehen, dass sich die „Grüne Jugend“ und „[´solid]“ offen linksextremistisch bekennen, ohne das Bewusstsein, sich damit gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu stellen“, so Lukas Oskar Voß, Landesvorsitzender der Schüler Union Niedersachsen.
Die Jugendorganisationen sähen im Linksextremismus keinen wirklichen Extremismus und wollten sich nicht mit anderen, vom Verfassungsschutz beobachteten rechten Organisationen, gleichsetzen lassen. Vielmehr sähen sich die Linksextremisten als eine Gruppe die gegen Rassismus und Ungleichberechtigung kämpften. „Die Unreflektiertheit, sich damit mit der RAF und anderen radikalen Gruppen in eine Reihe zu stellen, ist schockierend“, so Florian Schwab, stellvertretender Landesvorsitzender: „ als linksextremistisch wird man nämlich nicht eingestuft, weil man sich für Gleichberechtigung einsetzt, sondern wenn man sich gegen die Werte, Normen und Rechtsgrundsätze der Bundesrepublik Deutschland ausspricht. Sowohl linker, rechter als auch religiöser Extremismus hat in Deutschland keinen Platz und darf auch von den Mutterparteien nicht toleriert werden.“ Auch die selbst erklärten Hintergründe der Kampagne sieht Voß mit Entsetzen: „In ihrer Begründung und den Hintergründen der Aktion wird ein falsches und gefährliches Demokratieverständnis aufgezeigt! Die beiden Jugendorganisationen lehnen das Demokratieverständnis, das „nur den Status quo anerkennt“ entschieden ab. Im Umkehrschluss heißt das, dass man sich auch gegen die heute geltende freiheitlich-demokratische Grundordnung stellen kann, um seine Vorstellungen von Gesellschaft umzusetzen.“ „Insofern ist es auch richtig, dass die Jugendorganisation der Linken vom Verfassungsschutz beobachtet wird“, ergänzt Schwab: „Wir haben 1949 eine demokratische Verfassung verabschiedet, die es jedem Individuum ermöglicht sich frei zu entfalten und in Sicherheit zu leben, solange es nicht gegen geltende Rechtsgrundsätze verstößt“ Die Schüler Union Niedersachsen fordert die Einstellung der Kampagne und einen reflektierteren Umgang mit jeglichen Formen des Extremismus.

Verharmlosung von Extremismus wird nicht toleriert!

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