Schüler Union Niedersachsen begrüßt Beschluss der Landesregierung

Kleinere Klassen steigern Bildungsqualität

Mit großer Freude nahm die Schüler Union Niedersachsen heute den Beschluss der niedersächsischen Landesregierung zur Kenntnis, die Klassengrößen für Teile der niedersächsischen Schülerschaft abzusenken und somit an Grundschulen und im 10. Jahrgang der Gymnasien die Lernqualität voranzubringen. Ministerpräsident McAllister und Kultusminister Althusmann kamen mit dieser Maßnahme einer Forderung der Schüler Union entgegen, welche kleinere Klassen als eine Notwendigkeit hinsichtlich einer begabungsgerechten Förderung der Schüler ansieht.
Der Landesvorsitzende der Schüler Union Niedersachsen Jonas Soluk zu dem Beschluss des Landeskabinetts: “Seit Jahren fordern wir als Schüler Union eine Verringerung der maximalen Schülerzahlen pro Klasse. Unserer Meinung nach verschafft uns die demografische Rendite bzgl. der Klassengrößen in den kommenden Jahren enorme Freiräume. Diese Freiräume müssen wir nutzen, um die Lernqualität an unseren Schulen durch eine bedarfs- und begabungsgerechte Betreuung weiter auszubauen und die Schüler in Niedersachsen angemessen zu fördern. Dies hat auch die niedersächsische Landesregierung erkannt und geht mit diesem Beschluss einen großen Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn die Entwicklungen im Bereich der Lernqualität in Zukunft nicht nachlassen dürfen, ist es erfreulich zu sehen, wie man sich von den Strukturdebatten löst und die wirklich wichtigen Themen unserer Schulen anpackt.”

„Mehr Transparenz und weniger Komplexität in der politischen Arbeit!“

Die Schüler Union Niedersachsen diskutiert zusammen mit der Jungen Union Oldenburg über Werte in der Politik

Ausverkauf unserer Werte? Ist der Werteverfall vielleicht sogar eine notwendige Reaktion auf die großen Umwälzungen der letzten Jahre? Wohin steuert die Union? Diese Fragen stellten sich die Schüler Union Niedersachsen und der Landesverband der Jungen Union Oldenburg in einer spannenden Podiumsdiskussion in Oldenburger Innenstadt. Die über 40 jungen und alten Interessierten konnten einer spannenden und teils sehr hitzig geführten Podiumsdiskussion folgen, an der auch ein großer Teil des Publikums kritisch und engagiert teilnahm.
Die lag an der großen Bandbreite, die im Podium vertreten waren. Die Podiumsdiskussion, die mit viel Engagement von Jonas Soluk, dem Landesvorsitzenden der Schüler Union Niedersachsens geleitet wurde, fand in den mutigen Aussagen von Stefan Friedrich einen starken Kontrapunkt, der nicht selten zu einer spannenden Diskussion mit den anderen Podiumsangehörigen führte. Außerdem nahmen der Landesvorsitzende der JU Oldenburg Jochen Steinkamp und der parlamentarische Geschäftsführer der CDU Landtagsfraktion Jens Nacke teil.

Themen der Diskussion waren unter anderem die Europäische Union, die Arbeit der Bundeskanzlerin und die Einbindung der Basis in die politische Ausrichtung der Partei. Auch wenn die Arbeit der Europäischen Union und der Bundesregierung ganz verschieden betrachtet wurden, kamen alle drei doch zu dem eindeutigen Ergebnis, dass die Union wieder mehr auf ihre Werte achten solle.
Jonas Soluk freute sich über spannende und auch vielschichtige Diskussion: „Wir freuen uns auch als Schüler Union in Niedersachsen, dass wir viele Anstöße in dieser Diskussion mitnehmen konnten. So wurde zum Beispiel auch die von uns schon geforderte Einbindung der Basis im Zeitalter des Web 2.0 angesprochen. Die Union sollte auch hier einen Diskurs über die Werte zulassen. Was nützt es der CDU, wenn sie keine gute Politik macht, weil sie sich mehr und mehr von den Menschen entfernt?“ Die Schüler Union Niedersachsen findet, dass mehr Transparenz und weniger Komplexität in der politischen Arbeit herrschen sollten. Die Arbeit der europäischen Union, der Fiskalpakt, der Umgang mit Finanzmärkten können von einzelnen Mitgliedern nicht mehr durchschaut werden, deshalb ist es umso wichtiger, dass verlorene Vertrauen in die Politik zurückzuerobern. Das Volk wählt eine Partei, weil sie gute Arbeit macht. Gute Arbeit muss jedoch verständlich gemacht werden. Die Politiker müssen nicht nur reden, sondern auch zuhören und das gehörte überdenken und es umsetzen, wie es ihnen für richtig erscheint. Dies wird aus sicher der niedersächsischen Schüler Union die Aufgabe der CDU in Zukunft sein.

Schüler Union kritisiert Schulbürokratie

Was darf uns Bildung kosten? Wer entscheidet, wie das Geld an den Schulen ausgegeben wird? Welches Geld wird sinnvoll, welches weniger sinnvoll eingesetzt?

Diesen und anderen Fragestellungen ist am Wochenende die Schüler Union Niedersachsen in Bremervörde nachgegangen. Auf dem zweitägigen Seminar und dem anschließendem Landesausschuss im Jugendhotel Ostel wurde die aktuelle Schulpolitik auf kritische Weise von der finanziellen Seite beleuchtet. Im Mittelpunkt standen sowohl die finanziellen Folgen und Belastungen der derzeitigen Schulpolitik für Schüler und Eltern, als auch die Konsequenzen und Kosten für Staat und Gesellschaft.
Die anwesenden Schülerinnen und Schüler diskutierten hierzu mit der stellvertretenden Landtagspräsidentin Astrid Vockert, dem Bremervörder Landtagsabgeordneten Hans-Heinrich Ehlen, dem Landrat des Landkreises Rotenburg (Wümme), Herrmann Luttmann und dem Bremervörder CDU-Vorsitzenden und finanzpolitischem Sprecher der Jungen Union Niedersachsen Marco Prietz.
Astrid Vockert stellte in ihrem Vortrag die Finanzierungsstruktur von Bildung aus Land und Bund vor und betonte die Wichtigkeit und hohe Priorität von Bildungsausgaben. Hans-Heinrich Ehlen referierte über die Veränderungen in Höhe und Art der niedersächsischen Bildungsausgaben in den letzten Jahren, während Herrmann Luttmann als Vertreter des Landkreises einen Überblick über Entscheidungsprozesse der Gelderverwendung und die Aufgaben des Landkreises als Schulträger gab. Der Vorsitzende der Bremervörder CDU, Marco Prietz stellte künftige Herausforderungen erfolgreicher Schulpolitik heraus und nannte bildungspolitische Konsequenzen aus dem demographischen Wandel.
“Häufig hat man als Schüler den Eindruck, dass eine Menge Geld durch eine überlagerte Bürokratie verschwendet wird. Da gibt es Klärungs- und Verbesserungsbedarf.”, so der Landesvorsitzende der Schüler Union, Jonas Soluk.
Die Schüler Union Niedersachsen fordere daher effizientere Strukturen, die den Fokus der Ausgaben auf die Lernqualität ausrichten sollten.
Lukas Voß aus Bremervörde gab darüber hinaus zu bedenken: “Bildungspolitik und Schulen müssen bei der Haushaltsplanung oberste Priorität haben! Es darf hier trotz der hohen Staatsverschuldung keine unreflektierten Einsparungen geben.”