Schüler Union begrüßt Inklusionsgesetz

SU fordert jedoch bessere personelle Ausstattung der Schulen

Einen notwendigen Fortschritt in der niedersächsischen Bildungslandschaft sieht die Schüler Union Niedersachsen in dem kürzlich verabschiedeten Inklusionsgesetz. Das von CDU, FDP und SPD ausgearbeitete Gesetz soll behinderten Schülern ermöglichen an Regelschulen beschult zu werden. “Schüler mit und ohne Handicap können voneinander lernen, es stärkt den Blick für verschiedene Ausprägungen des Lebens und zeugt von gegenseitiger Wertschätzung”, so der Landesvorsitzende der Schüler Union Niedersachsen, Jonas Soluk. Insbesondere das Elternwahlrecht sei eine wichtige Perspektive, so Soluk: “Eine Inklusion, welche eine komplette Auflösung der Förderschulen zum Ziel hätte wäre nicht zielführend. Aus diesem Grund stellt die jetzige Beschlusslage eine hervorragende Lösung dar: Unter der Stärkung der inklusiven Regelschulen darf der qualitative Anspruch der Förderschulen nicht leiden.”

Nachbesserungsbedarf sieht die Schüler Union Niedersachsen bei der Ausstattung der inklusiven Regelschulen in Niedersachsen. Als Beispiel kann hierbei die Klassengröße angesehen werden: Bei der Berechnung der Klassengröße zählt ein Schüler mit Förderbedarf ab sofort doppelt. Um eine Förderung auf bestmöglichem Niveau zu ermöglichen, müssen hier noch kleinere Klassengrößen als Ziel ausgegeben werden. “Nur so ist eine individuelle Förderung der Schüler möglich”, so Jonas Soluk. Abschließend der Landesvorsitzende: “Dass sich die Bündnisgrünen und die SED dem Gesetz versagt haben zeigt eine verantwortungslose Grundhaltung der Gutmenschen auf, mit solchen Gruppierungen lässt sich keine Realpolitik gestalten!”

Schüler Union begrüßt Inklusionsgesetz

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