Schüler Union begrüßt Inklusionsgesetz

SU fordert jedoch bessere personelle Ausstattung der Schulen

Einen notwendigen Fortschritt in der niedersächsischen Bildungslandschaft sieht die Schüler Union Niedersachsen in dem kürzlich verabschiedeten Inklusionsgesetz. Das von CDU, FDP und SPD ausgearbeitete Gesetz soll behinderten Schülern ermöglichen an Regelschulen beschult zu werden. “Schüler mit und ohne Handicap können voneinander lernen, es stärkt den Blick für verschiedene Ausprägungen des Lebens und zeugt von gegenseitiger Wertschätzung”, so der Landesvorsitzende der Schüler Union Niedersachsen, Jonas Soluk. Insbesondere das Elternwahlrecht sei eine wichtige Perspektive, so Soluk: “Eine Inklusion, welche eine komplette Auflösung der Förderschulen zum Ziel hätte wäre nicht zielführend. Aus diesem Grund stellt die jetzige Beschlusslage eine hervorragende Lösung dar: Unter der Stärkung der inklusiven Regelschulen darf der qualitative Anspruch der Förderschulen nicht leiden.”

Nachbesserungsbedarf sieht die Schüler Union Niedersachsen bei der Ausstattung der inklusiven Regelschulen in Niedersachsen. Als Beispiel kann hierbei die Klassengröße angesehen werden: Bei der Berechnung der Klassengröße zählt ein Schüler mit Förderbedarf ab sofort doppelt. Um eine Förderung auf bestmöglichem Niveau zu ermöglichen, müssen hier noch kleinere Klassengrößen als Ziel ausgegeben werden. “Nur so ist eine individuelle Förderung der Schüler möglich”, so Jonas Soluk. Abschließend der Landesvorsitzende: “Dass sich die Bündnisgrünen und die SED dem Gesetz versagt haben zeigt eine verantwortungslose Grundhaltung der Gutmenschen auf, mit solchen Gruppierungen lässt sich keine Realpolitik gestalten!”

80 Schülervertreter bei SU-Rhetorikseminar

Rund 80 niedersächsische Schülervertreter trafen sich am Wochenende in Hannover zum Rhetorikseminar der Schüler Union Niedersachsen. Angeboten wurde ein in unterschiedliche Workshops gegliedertes Programm. Gecoacht wurden die Schüler in den Bereichen „Grundlagen moderner Rhetorik“, „Körpersprache – gezielter Einsatz von Gestik und Mimik“, „Sprachpsychologische Wirkungen – Rhetorik mit Köpfchen“ und „Praxistraining – Ad hoc Statements“. Sämtliche Workshops sind von professionellen Kommunikations- und Rhetoriktrainern geleitet worden.

Für die Schülervertreter sei ein „umfangreiches und praxisnahes“ Seminar veranstaltet worden, welches sehr positiv aufgenommen worden sei. „Wir hatten wirklich gute Coaches und ein tolles Programm. Außerdem war die Teilnahme für jeden kostenlos. Aus diesen Gründen haben wir viele gute Rückmeldungen erhalten.“, äußerte sich der Landesvorsitzende Jonas Soluk.

„Die Fahrt nach Hannover hat sich gelohnt. Ich werde viel in der Schule gut gebrauchen können.“, so eine Teilnehmerin aus Oldenburg.

Das Veranstalten von Seminaren für Schülervertreter habe in der SU Niedersachsen schon Tradition. „Den angeblichen Trend, dass sich Schüler für nichts mehr interessieren, können wir nicht bestätigen. Bei unseren Seminaren haben wir jedes Mal ein hervorragendes Feedback. Es ist toll zu sehen, dass wir so viele aktive Schülervertreter in Niedersachsen haben, die sich aktiv für die Interessen der Schülerschaft stark machen.“, so Jonas Soluk.