Schüler Union begrüßt Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

Mit der Forderung nach einem eigenen Gebetsraum sorgte ein muslimischer Schüler an einem Berliner Gymnasium für Wirbel. Nachdem ihm die Schule seine rituellen Gebete mit der Begründung untersagt hat, dass sich andere Schüler unter Druck gesetzt fühlen könnten, sprach nun das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig das endgültige Urteil in dieser Angelegenheit. Das Bundesverwaltungsgericht gab der Schule Recht und sprach dem Schüler einen separaten Raum für seine Gebete Richtung Mekka ab. Die Schüler Union Niedersachsen begrüßt das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts.
Der stellvertretende Landesvorsitzende der Schüler Union Niedersachsen, Fabian Winter, erklärt dazu: “Nicht jede Schule kann auf die kultischen Handlungen einzelner Schüler Rücksicht nehmen. Nicht nur, dass durch die Bereitstellung von zusätzlichen Räumen ein signifikanter Mehraufwand für die Schule gegeben ist, auch die Wirkung auf andere Schüler und die Lehrerschaft sollte bedacht werden. Diese sehr offensichtliche zur Schaustellung von persönlichen Angelegenheiten sind mit der schulischen Neutralitätspflicht unvereinbar. Nach Angaben des betroffenen Gymnasiums sind vor Ort 29 verschiedene Glaubensrichtungen vertreten, wir können nicht auf jedes Einzelinteresse Rücksicht nehmen! Im Sinne des Schulfriedens begrüßen wir das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts also.”
Die Schüler Union Niedersachsen ist mit rund 1.000 Mitgliedern die landesweit größte politische Schülerorganisation.

Schüler Union begrüßt Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

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