Schüler Union fordert stärkere Sensibilisierung für Kommunalwahlen

Als durchweg „erfreulich“ bezeichnete jetzt Jonas Soluk (20), der Landesvorsitzende der niedersächsischen Schüler Union, die Resultate der Wahlen vom vergangenen Wochenende. „Gerade junge Kandidaten haben einen zum Teil eher schlappen Wahlkampf deutlich belebt“, erklärte Soluk in einer Presseerklärung. „Daraus folgern wir, dass noch mehr Mitglieder der Schüler Union und andere junge Menschen bei der Zusammenstellung der Kandidatenlisten für künftige Wahlen Berücksichtigung finden sollten“, fuhr Jonas Soluk fort.

Angesichts der „unbefriedigenden Wahlbeteiligung“ tritt Soluk für eine „stärkere Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für kommunale Fragestellungen“ ein. „Die Schulen sind Teil der Kommunen, und ihre Probleme sind oft auch Gegenstand von Entscheidungen kommunaler Gremien“, erläuterte Soluk weiter; deshalb sei es um so unverständlicher, wenn an vielen Schulen das Thema Kommunalwahl im Unterricht „schlichtweg ignoriert“ worden sei. Solche Schulen müssten sich vorhalten lassen, für die geringe Wahlbeteiligung gerade junger Menschen und für die grassierende Politikverdrossenheit „mit verantwortlich“ zu sein. Mit einer Wahlbeteiligung um 50% dürfe man sich nicht zufrieden geben.