SUbstanz mit neuer Ausgabe

Die neue SUbstanz ist da! Die aktuelle Herbstausgabe des größten niedersächsischen Schülermagazins informiert wieder aktuell und kompetent über die interne Arbeit der SU, schulpolitische Themen und sie gibt Tipps und Tricks für die Arbeit der Schülervertretungen. Printexemplare der SUbstanz werden an Schülervertretungen des ganzen Landes gesandt und den Kreisverbänden der Schüler Union zur Verfügung gestellt. Weitere Ausgaben können wie gewohnt über die Landesgeschäftsstelle bezogen werden.

Du hast Lust an der nächsten SUbstanz mitzuwirken? Dann melde dich bei uns unter substanz@su-niedersachsen.de!

Schüler Union fordert stärkere Sensibilisierung für Kommunalwahlen

Als durchweg „erfreulich“ bezeichnete jetzt Jonas Soluk (20), der Landesvorsitzende der niedersächsischen Schüler Union, die Resultate der Wahlen vom vergangenen Wochenende. „Gerade junge Kandidaten haben einen zum Teil eher schlappen Wahlkampf deutlich belebt“, erklärte Soluk in einer Presseerklärung. „Daraus folgern wir, dass noch mehr Mitglieder der Schüler Union und andere junge Menschen bei der Zusammenstellung der Kandidatenlisten für künftige Wahlen Berücksichtigung finden sollten“, fuhr Jonas Soluk fort.

Angesichts der „unbefriedigenden Wahlbeteiligung“ tritt Soluk für eine „stärkere Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für kommunale Fragestellungen“ ein. „Die Schulen sind Teil der Kommunen, und ihre Probleme sind oft auch Gegenstand von Entscheidungen kommunaler Gremien“, erläuterte Soluk weiter; deshalb sei es um so unverständlicher, wenn an vielen Schulen das Thema Kommunalwahl im Unterricht „schlichtweg ignoriert“ worden sei. Solche Schulen müssten sich vorhalten lassen, für die geringe Wahlbeteiligung gerade junger Menschen und für die grassierende Politikverdrossenheit „mit verantwortlich“ zu sein. Mit einer Wahlbeteiligung um 50% dürfe man sich nicht zufrieden geben.

1. Europakongress der Schüler Union

“Herausforderungen und Chancen in der europäischen Bildungspolitik” – so lautete das Motto unter dem sich die Landesverbände der Schüler Union Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Saar vergangenes Wochenende in Hamburg zum ersten Europakongress trafen. Gemeinsam mit tollen Referenten konnte man sich ausführlich mit dem Thema befassen und einige knackige Forderungen aufstellen. Auch das Schülerforum, ein Zusammenschluss junger Schüler, die die Politik wieder näher an die Schüler heranbringen möchten, bekam die Chance für sich zu werben. Absoluter Höhepunkt war aber das Impulsreferat vom ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments, Dr. Hans-Gert Pöttering MdEP. In Gesamtbetrachtung der Situation Europas wurde die Wichtigkeit von interkulturellem Austausch hervorgehoben. “Genau das ist es, was unser Europa so stark macht – kulturelle Vielfalt und gemeinsames Handeln!” lautete der Kanon der anwesenden Mitglieder. Damit dies in Zukunft weiterhin gesichert ist – ebenso wie die Qualität der Bildung in den verschiedenen Mitgliedsstaaten – sprach man sich für eine Stärkung der europäischen Austauschprogramme, wie z.B. dem Comenius-Projekt, aus. “Man muss die Projekte in die Schulen tragen, jeder Schulvorstand muss über die Projekte informiert sein.” ließ Sebastian Koch, stellv. Landesvorsitzender der Schüler Union Saar verlauten. Auch Vergleiche, wie die PISA-Studie sollten in Zukunft weiterhin gefördert werden. “Gute Bildung europaweit zieht als Konsequenz auch zukünftige wirtschaftliche Erfolge in den Nationen nach sich”, so Pöttering. In Anbetracht des Demographischen Wandels und der zunehmenden wirtschaftlichen Ausprägung Asiens sei es wichtig, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Um für eine starke Europäische Union zu sorgen, dürfe kein Staat auf der Strecke bleiben.

Nachdem man im Anschluss an die spannenden Diskussionen gemeinsam zu Abend gegessen hatte, ging es dann auf das Alsterfest, um gemeinsam den Abend ausklingen zu lassen.
“Ein klasse Wochenende mit vielen neuen Erkenntnissen und jeder Menge Spaß”, lobte der niedersächsische Landesvorsitzende Jonas Soluk im Nachhinein die Veranstaltung: “Das war ganz sicher nicht das letzte Treffen unserer Landesverbände.”