Einladung zum 41. Landesdelegiertentag

Die Schüler Union Niedersachsen lädt zu ihrem nächsten Landesdelegiertentag: Am Wochenende des 11./12. Juni 2011 werden Delegierte und Gäste aus ganz Niedersachsen sich in Göttingen versammeln, um gemeinsam unter der Leitthematik “Starke Familien, starke Schulen!” zu diskutieren und zu feiern.
Im Rahmen dieses Landesdelegiertentages werden hochkarätige Gäste und Referenten aus der Politik erwartet.
Mit dabei sind u.a.:

Aygül Özkan, niedersächsische Sozialministerin

Uwe Schünemann MdL, niedersächsischer Innenminister

Elisabeth Heister-Neumann MdL, niedersächsische Kultusministerin a.D. und stellv. Landesvorsitzende der CDU Niedersachsen

Dr. Maria Flachsbarth MdB, stellv. Landesvorsitzende der CDU Niedersachsen

Horst Audritz, Landesvorsitzender des niedersächsischen Philologenverbandes

Hartwig Fischer MdB

Anmeldungen werden per e-Mail an die Adresse info (at) su-niedersachsen.de erbeten. Der Tagungsbeitrag beträgt 20 Euro und beinhaltet die Übernachtung, die Mahlzeiten und die Teilnahme an der Tagung inkl. Tagungsunterlagen.
Bei Rückfragen steht die Landesgeschäftsstelle gerne zur Verfügung.

Schüler Union diskutiert über Jugendkriminalität

Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer zu Gast auf Landesausschuss

Die Schüler Union Niedersachsen nutzte das vergangene Wochenende, um im Rahmen eines Landesausschusses ein brandaktuelles Thema zu diskutieren: Die Jugendkriminalität. Gemeinsam mit hochkarätigen Referenten tauschten sich die 25 Teilnehmer zu den effektivsten Präventionsmaßnahmen und der Bestrafung von Jugendlichen aus. Ein Referat von Berthold Wesseler, Leiter der Jugendgerichtshilfe in Osnabrück, zeigte auf in welchen Situationen sich die Täter befinden. “Die meisten Täter offenbaren uns sehr tiefe persönliche und familiäre Probleme bei denen wir ansetzen müssen”, so Wesseler, der mit der Jugendgerichtshilfe einen Hauptanteil an der Resozialisierung der Täter ausmacht. Welche Bevölkerungsschichten am häufigsten zu Tätern werden erläuterte der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes in Niedersachsen, Prof. Dr. Christian Pfeiffer: “Muslime werden im Durchschnitt aller Jugendlichen am häufigsten straffällig. Bei jungen Christen können wir ein entgegengesetzes Phänomen beobachten; je gläubiger ein Katholik beispielsweise, umso friedlicher wird er.”

Um eine häufige Ursache der Kriminalität näher zu beleuchten gab Beate Dünneback als profilierte Finanzdienstleisterin der Sparkassen-Gruppe einen Einblick in die Jugendverschuldung deutscher Schüler. Dabei hob Dünneback eine neue Tendenz zur finanziellen Unvernunft hervor: “Null-Prozent-Raten beim Einkauf und günstige Kredite verlocken die Jugendlichen, da muss man in Hinblick auf die langfristige finanzielle Freiheit einen kühlen Kopf bewahren.”

Die delegierten Mitglieder der Schüler Union genossen auch die Vorzüge der traditionsreichen Stadt Osnabrück. Neben einer historischen Stadtwächterführung lag der Reiz dieser Tage insbesondere in der Maiwoche, welche gleichzeitig in der Stadt war. Die vielen Konzerte und Partys sorgten für eine stimmungsvolle Ergänzung des Ausschusses. Neben weiteren Gesprächen mit Burkhard Jasper, dem Bürgermeister der Stadt Osnabrück, und Anette Meyer zu Strohen, der örtlichen Landtagsabgeordneten, fanden die inhaltlichen Diskussionen ihren Höhepunkt.

Lehramtsstudium – Nicht nur das Abitur ist wichtig

Derzeit vermittelt das Lehramtsstudium hauptsächlich die technischen Mittel, die man braucht, um gut unterrichten zu können. Die sozialen Komponenten allerdings, die mindestens genauso wichtig sind, kommen meist zu kurz oder gar nicht erst vor. Der Landesvorsitzende der Schüler Union Niedersachsen Jonas Soluk dazu: “Wir als Schüler Union sind der Meinung, dass es zum unterrichten mehr bedarf als das bloße Handwerkszeug. Lehrer sind eben auch Pädagogen, die gerade bei den unteren Jahrgangsstufen auch oft im zwischenmenschlichen Bereich fit sein müssen. Sie müssen die Schüler verstehen und auf sie eingehen können.”

“Oftmals machen wir die Erfahrung, dass Lehrer vielfach einfach überfordert sind Schüler oder ganze Klassen in den Griff zu kriegen. Ein konstruktives Arbeiten ist dann nicht mehr möglich”, so Landespressesprecher Sebastian Fischer. Diese Problematik liegt oft an fehlender Autorität der Lehrer. Die Schüler nehmen das in solchen Fällen leider viel zu oft dankbar an. Nicht umsonst sind Lehrer oft ausgebrannt und leer.

“Um vor und während des Studiums Lehramtsstudenten angemessen auf den Beruf des Lehrers vorzubereiten, fordern wir verbindlich psychologische Tests für angehende Lehrer. Die geistige Belastbarkeit von Lehrern muss überprüft werden, da die Studienbeginner oft auch nicht wissen, was auf sie zu kommt. Nur so können wir sicher gehen, dass der Student sich den Beruf wohl überlegt hat, und diesen auch mit all seinen wichtigen Facetten ausüben kann. Zu einer besseren Beurteilung im Vorfeld des Berufseinstiegs können auch längere und intensivere Praktika beitragen”, erklärt Soluk abschließend.

Volksbegehren für gute Schulen scheitert – Schüler wollen endlich Ruhe!

Nach Hamburg hat bildungspolitische Linke nächste große Niederlage zu verzeichnen

Das “Volksbegehren für gute Schulen” in Niedersachsen ist gescheitert. Die Organisatoren des Bündnisses konnten bis zur Einreichungsfrist beim Landeswahlleiter am 02. Mai 2011 nur rund 40% der erforderlichen Unterschriften sammeln – 250.000 von den notwendigen 600.000. Mit einem großen Medienaufruhr begonnen, musste das ideologisch geprägte Grüppchen schnell erkennen, dass sich die Mehrheit nicht immer von der schreienden Minderheit instrumentalisieren lässt. Der Wunsch nach mehr Integrierten Gesamtschulen, der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren und anderen wild vermengten Forderungen wurde ausgeschlagen, eine besonnene Einkehr der Initiatoren ist jedoch leider nicht in Sicht.

Der Landesvorsitzende der Schüler Union Niedersachsen, Jonas Soluk, erklärt dazu: “Nach der Schlappe von Schwarz-Grün in Hamburg in Hinblick auf das Bestreben eines verlängerten gemeinsamen Lernen ist das niedersächsische Volksbegehren ein weiteres Beispiel eines spannenden Phänomens: Immer wieder versucht die politisch Linke in einer unangenehmen Art und Weise für ihre Ziele zu werben. In einer angeblichen Betroffenheit wird ein Anspruch auf den alleinigen Wohlwollen erhoben, eine vorgeschobene Betroffenheit soll das Erreichen ihrer Ziele erleichtern. Durch das eindrucksvolle Scheitern dieses Volksbegehrens wird ein weiteres Mal gezeigt, wie die proklamierte Meinung der Linken mit der tatsächlichen Überzeugung des Volkes divergiert. Dem Wohl der Schülerinnen und Schüler wäre mehr geholfen, wenn diese dauer-erregten Eltern ihren Kindern Nachmittags bei den Hausaufgaben helfen anstatt sinnfreie Demonstrationen zu organisieren. Die Landesregierung hat mit dem verkürzten Abitur und einer eingeschränkten Neugründung von Gesamtschulen beste Voraussetzungen für ein leistungsfähiges Schulsystem in unserem Land gelegt. Wir können uns trefflich über die Lernqualität in Niedersachsen streiten, ewige Strukturdebatten helfen jedoch keinem weiter – wir wollen endlich in Ruhe lernen!”