Schüler Union begrüßt Vorstoß von Kultusministern

“Eine bessere Vergleichbarkeit untereinander”, das war die entscheidende Prämisse die die unionsgeführten Kultusminister zu ihrem Vorstoß geführt haben soll: Von den südlichen Bundesländern initiiert haben die Kultusminister auf ihrer Klausurtagung in Hamburg die Idee eines “bundesweiten Aufgabenpools” zum Abitur hervorgebracht. Die Teils recht unterschiedlichen Niveaus der einzelnen Abiturs der Länder sollen somit ein Stück weit angeglichen und die Vergleichbarkeit untereinander sichergestellt werden.

Der Landesvorsitzende der Schüler Union Niedersachsen, Jonas Soluk, erklärt dazu: “Als Schüler Union begrüßen wir die Idee einer besseren Vergleichbarkeit zwischen den Bundesländern grundsätzlich. Wichtig ist uns aber, dass diese bundesweite Maßnahme kein deutschlandweites Zentralabitur darstellen wird. Eine solche Umsetzung würde allein schon an dem unermesslichen administrativen Mehraufwand scheitern. Der Aufgabenpool wie er angedacht ist, stellt für uns die beste Möglichkeit dar: Verschiedene Aufgaben in den einzelnen Bundesländern, die sich auf einem gleichen Schwierigkeitsgrad bewegen, lassen auch Eltern aufatmen und die Schülerschaft wissen, dass ihr Abitur in einem anderen Bundesland nicht mehr oder weniger wert ist! Wir unterstützen aus diesem Grund auch insbesondere den amtierenden Präsidenten der Kultusministerkonferenz Dr. Bernd Althusmann, der die Weichenstellung dieser Maßnahme in die Wege leiten will und dies auch gerade als Niedersachse unterstützen möchte. Das Ziel diesen Aufgabenpool bis 2014 etabliert zu haben ist zwar sehr ambitioniert, aber nicht unrealistisch. Es ist der richtige Weg die Bildungslandschaft in Deuschland effizienter auszugestalten, ohne die bewährte föderale Struktur zu schwächen.”