Nicht G8 ist das Problem!

Nach den Berichten verschiedener niedersächsischer Medien haben sich viele Schülerinnen und Schüler nicht in den Doppeljahrgang versetzen lassen, da sie – insbesondere die jetzigen Zwölftklässler – Nachteile für sich und ihren weiteren Ausbildungsweg sehen. Eine unnormal erhöhte Schülerzahl der jetzigen 11. Klassen ist die Folge.

Der Landesvorsitzende der Schüler Union Niedersachsen, Jonas Soluk, erklärt dazu:
“Wir als SU möchten klarstellen, dass das Abitur nach acht Jahren nicht das Problem ist! Das G8 ist aufgrund vieler Aspekte – insbesondere der internationalen Wettbewerbsfähigkeit unserer Schülerschaft – durchaus sinnvoll. Aus diesem Grund bringt es nichts, wenn nach den jetzigen Meldungen linksorientierte Lobbyverbände abermals das G8 an sich kritisieren!

Das Problem liegt vielmehr an der genauen Umsetzung dieser Reform: Natürlich wurde das G8 zum Teil über das Knie gebrochen! Natürlich muss man wissen, dass nach einer solch zügigen Umsetzung große Leistungsunterschiede innerhalb der jetzigen 12. und 13. Klassen zu erkennen sind! Natürlich muss an der Ausbildungs- und Studienplatzversorgung noch weiter gefeilt werden, damit keine Schülerin und kein Schüler einen Nachteil an der Teilnahme am Doppeljahrgang hat! Natürlich müssen die Lehrpläne weiter entrümpelt werden!

Das Kultusministerium muss jetzt im Schlussspurt des Doppeljahrganges noch viele vernachlässigte Punkte wieder aufholen und die Schülerschaft genauso wie die Eltern und Lehrern wissen lassen, dass sie nichts zu befürchten haben!

Was die Bemühungen aller nur torpedieren kann, ist das Schlechtreden des verkürzten Abiturs. Keiner Schülerin und keinem Schüler helfen die unnützen Worte der G8-Gegner. Das Kultusministerium muss nachsitzen und weiter am Gelingen des G8 arbeiten – aber wir als Schüler Union sind sicher: Das G8 wird eine Erfolgsgeschichte!

Nicht G8 ist das Problem!

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