Sozialpädagogen nicht nur für Berufsschulen wichtig!

Mitte November löste ein Eilschreiben des Kultusministeriums einige Verwirrung an Hannovers Berufsschulen aus: In dem Schreiben fordert das Ministerium sechs große Berufsschulen auf, ihren Sozialpädagogen sofort zu kündigen, damit diese Entlassung noch im laufenden Jahr in Kraft treten könne. In der Begründung heißt es, dass der Weiterbeschäftigung dieser Sozialpädagogen rechtliche Bedenken entgegenstünden.
Nach einer Zeit der Verunsicherung und einem nachhaltigen, friedlichen Protest der Betroffenen hat das Kultusministerium nun eingelenkt: Die sechs Sozialarbeiter, die von einer Kündigung bedroht waren dürfen ihre Stellen definitiv behalten und weiter ihrer sehr wichtigen Tätigkeit nachgehen.
„Nicht nur ein fachlich hohes Niveau unserer Schulen muss sichergestellt sein, das Kultusministerium muss auch wissen, dass die Dienste von Sozialpädagogen mit ihren wichtigen Aufgabenfeldern von höchster Priorität sind“, so Jonas Soluk, Landesvorsitzender der Schüler Union Niedersachsen. Die SU spricht sich daher klar für einen Ausbau der sozialpädagogischen Dienste in Niedersachsen aus und begrüßt die Ankündigung des Kultusministeriums, mehr Sozialpädagogen in den Landesdienst übernehmen zu wollen!

Sozialpädagogen nicht nur für Berufsschulen wichtig!

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