Interesse an Politik und konservativen Werten steigt

Unter großem Medieninteresse hat die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder die 16. Shell-Jugendstudie vorgestellt. Seit Jahren erfasst diese Erhebung spezielle Verhaltensweisen und Leitbilder von Jugendlichen in Deutschland. Auch die diesjährige Veröffentlichung zeigt einige interessante Aspekte auf, die Grund genug sind weiterhin eine vernünftige Schul- und Jugendpolitik voranzutreiben.
Als wichtigsten Punkt sieht die Schüler Union Niedersachsen den Anstieg des politischen Interesses von jungen Menschen. Nachdem die Rate der Jugendlichen die sich für Politik interessieren in Relation zu den Folgejahren gestiegen ist, stellt auch der aktuelle Wert von 40% noch kein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis dar. Nur durch einen vertiefenden Politikunterricht an den allgemein- und berufsbildenden Schulen wird gewährleistet, dass möglichst jeder begreift, dass die Bundesrepublik ohne eine konstruktive demokratische Streitkultur verloren ist. Die Demokratie – das ist kein Zuschauersport, sondern eine Mitmachveranstaltung, für deren lebhafte Existenz es sich jeden Tag zu kämpfen lohnt. Um einer sachlichen demokratischen Debatte nicht zu schaden ruft die SU Niedersachsen aber auch alle bundesrepublikanischen Parteien auf, sich nicht in Populismus, Polemik oder Demagogie zu flüchten; von den vier etablierten demokratischen Parteien muss erkannt werden, dass nur realpolitische Vorschläge zum Gelingen beitragen können.
Aber auch die Tatsache, dass nach der Studie Jugendliche konservative Werte wieder mehr als ein Leitbild ihres Lebens ansehen zeigt auf, dass trotz aller Versuche aus linken- oder grünalternativen Reihen ein Konservativismus mit all seinen Ausprägungsmerkmalen und Schwerpunkten auf der Ehe zwischen Mann und Frau, dem Halt der Familie und Wertschätzung anderer Menschen schlechtzureden, dies ein wichtiger Bestandteil von vielen jungen Leuten ist.

Schüler Union für mehr Transparenz bei mündlichen Noten

Die Schüler Union (SU) Niedersachsen setzt sich dafür ein, dass die mündlichen Noten transparenter und nachvollziehbarer werden. So sollen die mündlichen Noten jederzeit auf Nachfrage bei der Lehrerin oder bei dem Lehrer für Schülerinnen und Schüler einsehbar sein, damit jeder seinen momentanen Bewertungsstand besser überblicken kann. Die zuständigen Lehrerinnen und Lehrer sollen dazu verpflichtet werden Auskunft zu geben anstatt die Schülerinnen und Schüler abzuweisen, wenn diese ihre Bewertungen erfragen wollen. Eine solche Verpflichtung führt zu mehr Transparenz und Gerechtigkeit an den allgemein- und berufsbildenden Schulen Niedersachsens. Sie beugt ebenso Kontroversen am Ende des Schuljahres und im Vorfeld der endgültigen Notenvergabe vor.

Dazu Jonas Soluk, Landesvorsitzender der Schüler Union Niedersachsen: “Wir sind der Meinung, dass mehr Transparenz innerhalb der Notenvergabe erforderlich ist. Die mündliche Note fließt bei einigen Fächern mit mehr als fünfzig Prozent in die Gesamtnote mit ein und ist daher besonders wichtig. Auch soll die Offenheit der mündlichen Noten die Schülerinnen und Schüler zu mehr Ehrgeiz anstiften und die Lernbereitschaft steigern. Jede Schülerin und jeder Schüler kennt die Diskussionen am Ende eines Schuljahres, wenn es um die engültige Vergabe der mündlichen Note geht. Es kommt immer wieder zu Streit und viele Schülerinnen und Schüler fühlen sich zu schlecht bewertet. Dem kann man entgegen treten wenn jeder Schüler jederzeit kontrollieren kann wo er steht um dann gegebenenfalls schon während des Schuljahres dem Lehrer zu zeigen das man eventuell doch eine bessere Note verdient hat“.