An der Bildung sparen heißt an der Zukunft sparen!

Die Schüler Union Niedersachsen fordert die Landesregierung im Vorfeld ihrer Sparklausur, welche am kommenden Sonntag beginnen wird, auf, keine unreflektierten Sparmaßnahmen bei der Bildung durchzusetzen. Im Vorfeld der Verhandlungen muss allen Beteiligten klar sein, wie wichtig eine hohe Qualität der Bildung für unser Land ist. Dieser Standard kann nur mit Investitionen in das bestehende System gewährleistet werden.
Der Landesvorsitzende der Schüler Union Niedersachsen, Jonas Soluk, erklärt dazu: “Gerade in der finanziell angespannten Lage Niedersachsens darf das langfristige Ziel, eine Konsolidierung des Landeshaushaltes, nicht in zu weite Ferne rücken. Alle Minister der verschiedenen Ressorts müssen in einer konstruktiven Debatte Einsparpotential ausmachen – nur darf nicht an den falschen Stellen gekürzt werden! Damit Niedersachsen gestärkt aus der Krise hervorgeht müssen die bestehenden Gelder für weitere Investitionen in die Schulen, eine bessere Unterrichtsversorgung und qualifiziertere Lehrer eingesetzt werden. Durch eine Kürzung des Budgets für die Schulen könnten diese Ziele, die geforderten kleineren Klassen und die Entlastung der Schulleitungen nicht mehr eingehalten werden. Wir fordern daher die Landesregierung auf, nicht an der Bildung zu sparen, sondern sinnvolle Investitionen weiter auszubauen und Niedersachsen für die Zukunft fit zu machen; für eine fitte Zukunft durch Bildung!”

Auch der niedersächsische Kultusminister Althusmann erklärte dafür kämpfen zu wollen “keine Lehrerstellen zu streichen”. Gegenteilige Maßnahmen würden die bildungspolitischen Erfolge der letzten Jahre zunichte machen und in keinster Weise dazu beitragen, dass unser Land wieder langfristig zur Spitzengruppe der Länder aufschließt. Innerinstitutionelle Sparmaßnahmen des Kultusministeriums und der Landesschulbehörden sind im Hinblick auf eine Effizienzsteigerung in den Augen der Schüler Union völlig legitim. Die Ausgaben die direkt die Güte der allgemein- und berufsbildenden Schulen beeinflussen dürfen jedoch nicht gekürzt werden.

An der Bildung sparen heißt an der Zukunft sparen!

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