Kontinuität statt Chaos!

Es vergeht kaum eine Woche in der nicht über neue Schulreformen gesprochen wird. Nicht nur in Niedersachsen, auch in allen anderen Bundesländern scheint das Bildungswesen einem ständigen Wandel zu unterliegen. Immerwährende Schulreformen lassen die Kultusressorts nicht zur Ruhe kommen und sich auf die wirkliche Verbesserung gegebener Situationen konzentrieren.

Die Schüler Union fordert daher einen Stopp von bildungspolitischen Experimenten linker Parteien und von allen Politikern eine Verbesserung der jetzigen Strukturen. Die Versuche auf Kosten der Schülerinnen und Schüler Deutschlands unsichere Verhältnisse zu schaffen und eine ungerechte Einheitsschule zu verbreiten, müssen verhindert werden! Aber auch einen Reformstau kann sich unser Land nicht leisten. Im Rahmen der Beibehaltung der gegliederten Struktur fordert die SU Niedersachsen von der Landesregierung sich engagiert für kleinere Klassengrößen, eine bessere und einfachere Durchlässigkeit zwischen den Schulformen, eine bessere Qualifikation der Lehrerinnen und Lehrer und eine ständige Überarbeitung der Lehrpläne einzusetzen!

Auch ranghohe Kultusminister haben das Problem erkannt. So bezeichnete Ludwig Spaenle (CSU), amtierender Präsident der Kultusministerkonferenz, eine Systemkonstanz als entscheidend für gute Ergebnisse. Desweiteren sagte er ganz im Sinne der Forderungen der SU: „Wir dürfen nicht die Einheitsschule vorbereiten, sondern müssen die individuelle Förderung der Kinder verbessern, das leistet das differenzierte, mehrgliedrige Schulsystem.“

Auch der neue Kultusminister des Landes Niedersachsen, Bernd Althusmann (CDU), schloss sich der Kritik der Schüler Union an: „Statt ständiger Bildungsreformen braucht Schule Kontinuität.“ Die Politik müsse sich stärker auf die Unterrichtsstrukturen konzentrieren und die Qualität des Unterrichts verbessern.

Kontinuität statt Chaos!

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