Planungsstab des Kultusministerium: ungenügend! – Schüler Union bittet zum Nachsitzen

Unzureichende Vorbereitungszeit für die Abiturienten des Doppeljahrganges 2011

Hannover – Mit Sorge betrachtet die Schüler Union (SU) Niedersachsen die Terminplanungen des Kultusministeriums für den Abiturjahrgang 2011. „Die Schüler des ohnehin schon problematischen Doppelabiturjahrgangs 2011 haben bei der bisherigen Planung des niedersächsischen Kultusministeriums nur unzureichend Zeit, sich vorzubereiten“, so der Landesvorsitzende Marius Wüstefeld. „Die Klausurtermine 2011 wurden vor die Osterferien gelegt. Dadurch gehen die Abiturienten nahtlos von der Schulbank in die für sie wichtige Abiturprüfungen. Vorangegangene Jahrgänge hingegen konnten abseits der täglichen Schulpflicht die Osterferien dazu nutzen, den abiturrelevanten Stoff zu repetieren und zu vertiefen, und sich so intensiv auf die anstehenden Prüfungen vorbereiten.“

Die Schüler Union ist der Ansicht, dass dieser momentane Planungszustand unzumutbar für die Schulerinnen und Schüler des Dopperljahrgangs ist und das Kultusministerium in seiner Planung dringend nachbessern muss. Landeschef Wüstefeld: „Die Planung des Kultusministeriums ist unausgegoren, folglich muss der Planungsstab nachsitzen und eine akzeptable Lösung präsentieren oder eine sinnvolle Alternative, durch die die Schülerinnen und Schüler entlastet werden können.“

Zugleich stellt die SU Niedersachsen einen möglichen Lösungsansatz vor, damit die Klausuren dennoch vor den Osterferien 2011 geschrieben werden können. „Wir schlagen vor, das vierte Semester kürzer zu gestalten und bereits zwei Wochen vor den Abiturklausuren zu beenden. In diesem Falle könnte man das dritte Semester bereits Anfang Dezember beenden, statt wie bisher üblich vor den Weihnachtsferien, sodass im vierten Semester ausreichend Zeit zur Verfügung steht.“, so Wüstefeld abschließend.

FSJ Politik – Machen statt meckern!

Seit September 2009 gibt es in Niedersachsen das Freiwillige Soziale Jahr Politik, in dem gegenwärtig 12 junge Menschen die Möglichkeit haben, ein Jahr lang Einblicke in politische Arbeit zu bekommen. Einsatzstellen sind Umweltverbände, politische Stiftungen (z.B. das Bildungswerk Hannover der Konrad-Adenauer-Stiftung), KZ-Gedenkstätten (in Bergen-Belsen und Moringen) und auch Landtagsfraktionen. Im Laufe des Jahres gibt es zusätzlich 25 Bildungstage, an denen die Freiwilligen unter anderem an einem Berufsorientierungs- und einem Medienseminar teilnehmen. Zudem ist eine Exkursion eingeplant, die in diesem Jahr in die europäische Hauptstadt Brüssel führte.

Besonders interessant ist das FSJ Politik für Jugendliche, die zwischen Schulabschluss und Studium oder Ausbildung stehen, denn hier können die FSJ’ler erste praktische Erfahrungen im Berufsleben sammeln. Für anerkannte Kriegsdienstverweigerer kann das FSJ Politik auch als Ersatzdienst angerechnet werden.

Das FSJ Politik wird auch im kommenden Jahr weitergeführt und erneut von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) organisiert und begleitet. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2010. Alle Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen gibt es unter www.lkjnds.de.