Erfolgreicher 38. Landesdelegiertentag in Osnabrück

Marius Wüstefeld mit 96,3 Prozent als Landesvorsitzender bestätigt / Bekenntnis zum Zentralabitur nach 12 Jahren

Im Mittelpunkt des diesjährigen Landesdelegiertentages der Schüler Union (SU) Niedersachsen, der im Osnabrücker Kreishaus stattfand, standen die Wahlen zum Landesvorstand. Der Schaumburger Marius Wüstefeld, der die Leitung des Verbandes bereits bei einem Landesausschuss im Januar übernommen hatte, wurde hierbei mit 96,3 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt und führt Niedersachsens größte politische Schülerorganisation somit auch in Zukunft.

Zuvor hatte der 18-jährige Gymnasiast in seinem Bericht das vergangene Amtsjahr Revue passieren lassen und dabei ins besondere den Landesausschuss in Lingen hervorgehoben und die Aktivität vor Ort in den Kreisverbänden gelobt. Für das große Vertrauen und das vorher von ihm gewünschte „robuste Mandat“ bedankte sich der wiedergewählte Vorsitzende anschließend und versprach sich weiterhin mit ganzer Kraft für die Interessen der Schüler in Niedersachsen einzusetzen.

Unterstützt wird der Landesvorsitzende vom neugewählten stellvertretenden Landesvorsitzenden Pascal Bothe aus Goslar und wie bisher von Felix Diekmann-Lange aus Cuxhaven in selber Funktion. Als Landesschatzmeister und Pressesprecher setzen Jens Heeren (Leer) und Lukas Alexander Lüpke (Osnabrück) ihre Arbeit im Vorstand fort, während als Beisitzer nun Tobias Dankert (Lingen), Sebastian Fischer (Verden) und Lisa Marie Meier (Osnabrück) sowie Jens Passlick und Jonas Soluk (beide Hannover) das Vorstandsteam verstärken.

Zwischen den Wahlgängen wurde die SU Lingen als Kreisverband mit dem größten Mitgliederzuwachs im letzten Jahr ausgezeichnet und die anwesenden SUler aus Hannover konnten sich über den zweiten Platz freuen. Die anwesenden Kreisvorsitzenden bekamen zudem die Möglichkeit sich den anwesenden Mitgliedern vorzustellen.

Nach einer kurzen Nacht und ausgiebiger Feier im Herzen Osnabrücks beschäftigten sich die Delegierten am Sonntag in ihrem Leitantrag mit den künftigen Herausforderungen der niedersächsischen Bildungspolitik und legten dabei auch ein erneutes Bekenntnis zum Zentralabitur nach 8 Jahren Schulzeit an Gymnasien und Gesamtschulen ab. Weiterhin bekräftigt die niedersächsische SU, in dem von Felix Diekmann-Lange verfassten Papier, ihr Selbstverständnis „Politik von Schülern für Schüler“ zu machen und positionierte sich unverändert klar für den Erhalt eines gegliederten Schulwesens mit vierjähriger Grundschulzeit und Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien als zentralen Bestandteilen. Eine stärkere Zusammenarbeit von Grundschulen und Kindergärten, deren Besuch gebührenfrei ermöglicht werden muss, soll bereits die Grundlagen für eine erfolgreiche Schulzeit in einem durchlässigeren gegliederten Schulsystem legen und daneben fordert die SU eine stärkere Integration wirtschaftlicher Zusammenhänge in den Unterricht, höhere Praxisanteile durch vermehrte Schulpraktika und eine gemeinsame Verantwortung von Politik und Unternehmen zur Lösung bildungspolitischer Probleme.

In einem Grußwort lobte der Landesvorsitzende der Hamburger SU, Ramon Weilinger, die gute Zusammenarbeit der beiden Landesverbände und lud eine niedersächsische SU-Delegation in die Hansestadt ein. Der ehemalige SU-Chef Malte Kramer, der mittlerweile in Osnabrück studiert, führte als Tagungspräsident souverän durch die Tagung und wurde dabei von Philipp Heinrichs aus Lingen unterstützt, der – nach einem Jahr im Landesvorstand – als stellvertretender Landesvorsitzender verabschiedet wurde.

„Eine erfolgreiche Tagung liegt hinter uns und ich bin sicher, dass daraus nun ein aktives Vorstandsteam hervorgeht.“, resümierte Landesvorsitzender Marius Wüstefeld am Montag. „Wir wollen nun mit unseren Forderungen die bildungspolitische Diskussion zukünftig stärker beeinflussen und für die Schülervertretungen und SUler im Land wieder zum aktiven Dienstleister werden.“, betonte Wüstefeld abschließend.

Erfolgreicher 38. Landesdelegiertentag in Osnabrück

Das könnte dir auch gefallen