SU zeigt Präsenz bei SV-Aktionstag des Landesschülerrates

Lernmittelfreiheit und Studiengebühren in der Diskussion

Der Einladung des Landesschülerrates zum SV-Aktionstag nach Hannover sind vergangene Woche rund 160 Schülerinnen und Schüler gefolgt und auch die Schüler Union (SU) war mit dabei. An einem eigenen Infostand der SU informierten Landesvorsitzender Marius Wüstefeld, Stellvertreter Felix Diekmann-Lange und Landesgeschäftsführer Christopher Sauer über die Möglichkeit sich politisch für eine besser Schule einzusetzen und verteilten Infomaterial.
Für die Schülervertreter standen außerdem Workshops zu Themenfeldern wie Rhetorik und SV-Recht auf dem Programm.
Im Anschluss an die Workshops diskutierte Marius Wüstefeld dann mit dem Landesvorsitzenden der Jusos, Sören Klose, Felix Benzmann (stellvertretender Landesvorsitzender der JuLis), Patrick Drenske von der Grünen Jugend und Victor Perli MdL von der Linksjugend über Lernmittelfreiheit und Studiengebühren.

Der SU-Landeschef sprach sich dabei für eine gerechte Verteilung der Lernmittel aus. Es sei zu begrüßen, dass Schüler in Niedersachsen nicht mehr mit veralteten Büchern lernen müssten und vertretbar, dass die Familien zum Bildungserfolg der Schüler einen angemessenen Beitrag leisten. Die vielerorts weiterhin bestehende Möglichkeit des Ausleihens der Bücher und gewährte Zuschüsse für sozialschwächere Schüler sowie die Möglichkeit des Schulbuchflohmarktes seien hierbei geeignet um diese Kosten in Grenzen zu halten und niemanden auszuschließen.

Zur Frage nach der Notwendigkeit von Studiengebühren erklärte Marius: „Studiengebühren können ein geeignetes Mittel zu Verbesserung der Lernsituation an den Universitäten sein. Über die Gebührenerhebung, deren Höhe und die Mittelverwendung sollte jedoch direkt an den Universitäten entschieden werden. Nur so kann auch die Frage der Notwendigkeit von Studiengebühren an der richtigen Stelle und unter der Mitentscheidung der Studenten sinnvoll entschieden werden.“
Außerdem bekräftigter der SU-Vorsitzende: „Wichtig ist jedoch auch, dass niemand von den Gebühren vom Studieren abgehalten werden dürfe. Hierzu sind vom Land und von Unternehmen Finanzierungsangebote und Stipendien anzubieten.“

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