Schüler Union Niedersachsen stellt sich gegen gewaltätige Randalierer

Klares Bekenntnis zum gegliederten Schulwesen und zum Zentralabitur

Mit Entsetzen und Unverständnis hat die Schüler Union Niedersachsen auf die Ausschreitungen am 12.11. vor dem Landtag reagiert. Dabei gingen sogar Scheiben im Verwaltungstrakt des Landtages zu Bruch.

Die Demonstration war vom Aktionsbündnis „Bildungsblockaden einreißen“ geplant und wurde unter Teilnahme des Landesschülerrates durchgeführt. Somit war auch die höchste Vertretung alle Schülerinnen und Schüler in der Verantwortung für die Eskalation.

„Es wird deutlich, dass hier kein ernstzunehmender Gestaltungswille vorhanden ist. Es geht hier bloß um Ideologie und puren Populismus. Als Schüler Union ist das nicht unser Stil. Wir suchen das Gespräch mit den Entscheidungsträgern und wollen gewaltfrei nach den Normen unserer Demokratie Verbesserungen herbeiführen.“, so Weickert weiter.

Die Schüler Union traf sich am Nachmittag der Schülerdemo mit Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann im Landtag zum Gespräch. Dabei machten die anwesenden SUler deutlich, dass die Schüler Union weiterhin zu ihren Forderungen stehe. Sowohl das Zentralabitur nach 12 Jahren wie auch der Erhalt des gegliederten Schulwesens sind für die SU Niedersachsen zentrale Forderungen. In diesen Punkten unterstützt die SU Kultusministerin Heister-Neumann ausdrücklich.

„Wir sehen natürlich den stetigen Verbesserungsbedarf im Schulwesen. Allerdings verbessert man nichts, in dem man das System umwälzt und auf der Basis purer Ideologie handelt. Wichtig ist, dass Sachargumente Vorrang haben und so Schülerinteressen ernsthaft vertreten werden.“, so Michael Weickert abschließend.