„Schüler Union Braunschweiger Land“ macht sich stark für unsere Region

Am Samstag, den 20. September, wurde im CDU Haus in Braunschweig der Landesverband „Schüler Union Braunschweiger Land“ gegründet. In diesem Verband der Schüler Union finden sich Schüler der Landkreise Wolfenbüttel, Helmstedt, Peine und Goslar, sowie die Mitglieder der kreisfreien Städte Salzgitter und Braunschweig wieder. Ziel dieses übergeordneten Verbandes ist es, einen engeren Kontakt zwischen den einzelnen Kreisverbänden zu knüpfen.

„Der Landesverband bildet eine Interesssenvertretung für Schülerinnen und Schüler der gesamten Region Braunschweig“, so Philipp Augustin, neuer Vorsitzender des Landesverbandes. Konkrete inhaltliche Themen sind die Folgen der Verkürzung der gymnasial Zeit auf acht Jahre.

Nach dem Beschluss der Landessatzung wurde ein Vorstand gewählt, der sich aus dem Vorsitzenden Philipp Augustin, sowie seinen Stellvertretern Mathias Poznansky und Pascal Bothe zusammensetzt. Die Versammlung wählte des Weiteren Sven Wormek zum Landesgeschäftsführer und Robert Gottkowski zum Landesschatzmeister. Den Vorstand komplettieren Linda Blumkowski als Landespressesprecherin und Dan Schuhmacher als Landesschriftführer.

„Bei Fragen und Problemen stehe ich jederzeit zur Verfügung“ , versprach der geladene Gast und Vorsitzende der Schüler Union Niedersachsen, Michael Weickert. Des weiteren hoffe er auf eine gute Zusammenarbeit zwischen der SU Niedersachen und dem neuen Landesverband.

Nach dem Ende des offiziellen Teils, bestand noch die Möglichkeit einer Stadtführung mit anschließendem Abendessen.

Also alles in allem ein geglückter Start für eine erfolgreiche Zukunft.

Einigung bei Reformbedarf des SV-Systems

Kurz nach der Wahl des neuen SU Landesvorstands ist dieser dabei seinen wichtigsten programmatischen Schwerpunkt, die Reformierung des SV-Systems, in Angriff zu nehmen.
Diesbezüglich sind bei Schülerorganisationen, der Landes Schüler Rat und die Schuler Union Niedersachsen, in Kontakt getreten um die Reform gemeinsam anzupacken. Um dieses schnell zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, wurde ein Treffen noch vor den Herbstferien vereinbart.
„ s ist erklärtes Ziel der Schüler Union Niedersachsen den Landes Schüler Rat(LSR), welcher wichtige und gute Arbeit für die niedersächsische Schülerschaft leistet, weiter zu demokratisieren und die Arbeit des LSR und auch die Partizipationsmöglichkeiten innerhalb der Schülervertretung offen für jeden dazulegen,“ so Michael Weickert, Vorsitzender der Schüler Union Niedersachsen. „ Die erste Kontaktaufnahme mit dem LSR ist sehr positiv verlaufen, nicht nur bei der Schüler Union, sondern auch in den Reihen des LSR wird der Reformbedarf des Wahlsystems gesehen und daher wurde auch innerhalb des LSR ein Fachausschuss zur Reformierung des SV-Systems gegründet, der nun die Problematik gemeinsam mit der niedersächsischen Schüler Union angeht,“ berichtete der SU-Landeschef. „Es ist absolut notwendig, die Reformen noch in dieser Amtsperiode des LSR zum Abschluss zu bringen, eine langsame und kleinschnittige Reform halten ich für nicht ausreichend. Die Erfolge der Reformen müssen schon in der nächsten Amtsperiode greifen,“ so teilte Weickert abschließend mit.

Die Schüler Union wünscht sich als Resultat der gemeinsamen Arbeit nicht nur ein verschlanktes demokratisches Wahlsystems des LSR, sondern sieht als möglichen Nebeneffekt auch eine verstärkte Partizipationsbereitschaft der niedersächsischen Schülerinnen uns Schüler innerhalb der niedersächsischen Schülerorganisationen.

Niedersachsen unter Schwarz-Gelb auf dem Weg zur Bildungsspitze

Niedersachsen ist auf dem Weg zur Bildungsspitze, und das so schnell wie kein anderes Bundesland. Dies ergab das Ranking „Bildungsmonitor2008“, eine Studie, die im Auftrag der Initative Neue Soziale Markwirtschaft erstellt wurde.
So belegt die Bildungspolitik von CDU und FDP Treppchenpositionen in punkto Zeiteffizienz und Internationalisierung.
Bei der Ausgabenpriorisierung führt Niedersachsen auf Platz 4 das breite Mittelfeld an. So wird trotz strikter Haushaltskonsolidierung einer der höchsten Bildungsetats bereitgestellt, der den niedersächsischen Schulen und besonders Hochschulen zu- gutekommt.

Fasst man die Ergebnisse der Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zusammen, so ist Niedersachsen ein Bundesland mit wenigen Abbrechern in der dualen Ausbildung, stark priorisierten Ausgaben für den Bereich Bildung, wenigen Schulabbrechern und wenigen spät eingeschulten Kindern.

„Die Ergebnisse und die Entwicklung Niedersachsens unter der Regierung unseres Ministerpräsidenten Christian Wulff sind sehr zufriedenstellend“, so Michael Weickert, Landesvorsitzender der Schüler Union Niedersachsen, „Sie machen deutlich, dass wir auf dem besten Weg sind, die Altlasten der Regierung Schröder und seiner Ablöse Gabriel hinter uns gelassen zu haben und nun schnell und zielstrebig die Spitze im nationalen Vergleich erklimmen. Im Gegensatz zu einigen anderen Bundesländern habe die von CDU und FDP geführte Regierung Niedersachsens erkannt, dass neben den Sparplänen, die zukünftigen Generation ein gutes und vor allem schuldenfreies Regieren ermöglichen, auch die Bildung und ein hoher Bildungsetat elementar für den Erfolg der zukünftigen Generationen ist. „Wünschenswert aus Sicht der Schüler Union ist es, diesen Etat weiter zu erhöhen, um eine noch bessere und erfolgreichere Ausbildung in Niedersachsen zu gewährleisten,“ so der SU Landvorsitzende weiter.

„Eine integrative Bildungspolitik, so zeigt die Studie, wird nun die Aufgabe der kommenden Jahre sein. Die Schulabbrecherquote unter ausländischen Jugendlichen sei bedauernswerterweise noch zu hoch und fordert ein Handeln der Landesregierung“, ergänzte der Landespressesprecher Lukas Alexander Lüpke.

Weiterhin wiederholte Weickert allerdings die Kritik am Verfahren zum Thema Unterrichtsversorgung:“ Das Kultusministerium und auch die Landesschulbehörde müssen sich deutlich stärker hinter die Schulleiter stellen und dürfen sie in dieser schwierigen Situatuion nicht im im Stich lassen.“

„Alles in allem, so ist sich die SU Niedersachsen einig, kann man trotzdem Stolz auf die Leistungen der Regierung sein und“, prognostiziert Michael Weickert,“ mit einem Podiumsplatz, wenn nicht mit der Poleposition bei zukünftigen Rankings rechnen.“