Schüler Union begrüßt Kultusministerkonferenzbeschluss

Als wichtigen Schritt für die Bildungspolitik bewertet Malte Kramer, Landesvorsitzender der niedersächsischen Schüler Union, das Versprechen der Kultusminister, die durch sinkende Schülerzahlen frei werdenden Gelder im Bildungssektor zu belassen.
„Damit wurde eine Forderung der Schüler Union in die Wirklichkeit umgesetzt“, sagt Kramer, der auf die Bedeutung dieser Entscheidung hinweist: „Nur so kann auch in Zukunft gewährleistet werden, dass ausreichend Gelder für das Bildungswesen verwendet werden.“ Die Umsetzung wichtiger Maßnahmen sei dank dem Versprechen der Kultusminister in Reichweite geraten. Durch die Unterschrift ihrer Kultusminister stünden die Länder nun in der Pflicht, die frei werdenden Gelder in die notwendige Verbesserung des Bildungssystems zu investieren.
Durch den Beschluss die frei werdenden Gelder im Bildungswesen zu belassen, verdeutlichen sie zu Recht, die Wichtigkeit des Bildungssektors. “Wer an der Bildung spart – spart an der Zukunft!” macht Malte Kramer, Vorsitzender der größten Schülerorganisation Niedersachsens, abschließend deutlich.

Schüler Union mit erfolgreichem Landesausschuss in Goslar – Laura Hundertmark und Levin Krüger in den Landesvorstand gewählt

Hannover. Die Schüler Union Niedersachsen (SU) hat jetzt ihren zweiten Landesausschuss dieses Jahres hinter sich gebracht. Zunächst wurden in einer spannenden Wahl Laura Hundertmark aus Hannover und Levin Krüger aus Göttingen als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt, der nun nach zwei Rücktritten wieder komplett ist.
Anschließend legte der Landesvorstand seinen von Patrick Engel und Marco Zacharias verfassten Leitantrag „Deutsche Zukunftssicherung – Bildung im Kindergarten!“ vor, der eine Kompetenzausweitung der Kindergärten – weg von der reinen Betreuungsaufgabe, hin zur frühbildenden Institution – fordert und in diesem Zusammenhang auch eine verbesserte Ausbildung der Erzieher, mehr Kommunikation zwischen Tagesstätte und Vorschule und ein freies Kindergartenjahr vorsieht.
„Dass eine frühkindliche Bildung spielerisch und auf freier Basis stattfinden muss, ist jedoch klar“, sagt Malte Kramer, Landesvorsitzender der niedersächsischen Schüler Union. Kinder zwischen drei und vier Jahren – und in diesem Alter müsse laut der SU diese Förderung beginnen – lernen durch Interesse und eigenen Antrieb. „Dieser muss im Kindergarten geweckt werden“, so Kramer.
Ein weiterer „bedeutender“ Punkt sei das kostenfreie und verpflichtende Kinderkartenjahr. „Frühkindliche Förderung darf nicht davon abhängen, ob die Eltern sich dafür entscheiden, einen Kindergarten besuchen zu lassen oder nicht“, fordert der SU-Chef, ergänzt jedoch: „Dass das Land hierfür kaum Mittel zur Verfügung hat, ist uns bekannt.“ Es sei nichtsdestoweniger unabdingbar über kurz oder lang diesen Weg einzuschlagen: „Ausgaben in die Bildung sind Investitionen“ und machten sich bezahlt.
„Wenn Niedersachsen künftig im internationalen Vergleich nicht hinten anstehen will, wird sich das Land für eine Ausweitung der frühkindlichen Förderung entscheiden müssen“, schließt Kramer.