Demographischer Wandel bietet Chancen für bessere Bildung – Gelder müssen im Bildungssystem bleiben!

„Möglichkeiten zur Verbesserung der Bildungsqualität“ sieht der niedersächsische Landesvorsitzende der Schüler Union, Malte Kramer, im demographischen Wandel. Denn laut einer von der Robert-Bosch-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie werden durch sinkende Schülerzahlen bis zum Jahr 2020 bundesweit Gelder in Höhe von rund einhundert Milliarden Euro frei. Dies betrifft natürlich auch die niedersächsischen Finanzen.
„Dabei ist es unerlässlich“, so Kramer, „dass das frei werdende Geld nicht in irgendein Haushaltsloch gestopft wird.“ Es müsse dazu genutzt werden, die Schulqualität an niedersächsischen Schulen und damit das Bildungsniveau der Schülerinnen und Schüler maßgeblich zu verbessern.
Die Senkung der Schülerhöchstzahlen zur Klassenbildung wäre ein Schritt in die richtige Richtung. „Kleinere Klassen – Besserer Unterricht: Man könnte Klassen verkleinern und so für mehr Förderung der guten und schlechten Schüler sorgen“, schlägt Kramer vor und ergänzt, dass auch der frühkindliche Bildungssektor eine „Finanzspritze mehr als nötig hat“. Es sei gerade im Hinblick auf die Chancengerechtigkeit notwendig, mehr Geld für die frühkindliche Förderung auszugeben. Wenn man das Potenzial voll ausschöpfen möchte, muss bereits im frühen Kindesalter gefördert und gefordert werden.
Abschließend appelliert Kramer an die Politiker: „Belassen sie das Geld im Bildungssektor!“

Demographischer Wandel bietet Chancen für bessere Bildung – Gelder müssen im Bildungssystem bleiben!

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