Schüler Union begrüßt Entscheidung für Schulvorstand

„Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung“, erklärt der Landesvorsitzende der Schüler Union (SU) Niedersachsen, Malte Kramer, zu den von CDU und FDP beschlossenen Änderungen am Gesetzentwurf des niedersächsischen Schulgesetzes. Das zukünftige Entscheidungsgremium in der Schule soll der Schulvorstand sein, in diesem werden sowohl Eltern als auch Schüler mehr Mitspracherechte haben. „Die Gesamtkonferenz war in ihrer damaligen Form doch nur ein undemokratischer Bürokratietiger. Die Schulen können jetzt viel effizienter arbeiten“, so Kramer.

Ein Schulvorstand werde schnellere und bessere Entscheidungen treffen sowie einen großen Teil zur demokratischen Erziehung der Schülerinnen und Schüler beitragen ist sich die SU sicher. Diese nämlich erhielten nun eine verantwortungsvolle Mitentscheidungskompetenz, und könnten „frischen Wind in die Runde“ bringen. Eltern und Schüler werden mit jeweils 25% im Schulvorstand vertreten sein. Die Lehrer bilden mit 50% weiterhin den Großteil des Gremiums. Die Gesamtkonfernenz wird sich zukünftig mit pädagogischen Fragen auseinander setzen. Die Mehrheit der ehemaligen Kompetenzen gehen an den Schulvorstand.

Die Schüler Union hatte bereits im Juni des letzten Jahres auf ihrem Landesdelegiertentag in Göttingen einen Leitantrag verabschiedet, in dem der Schulvorstand gefordert wurde.

„Das der Schulvorstand fast genauso umgesetzt wird, wie er im letzten Jahr von der Schüler Union gefordert wurde, ist einfach großartig. Dies zeigt unsere Einwirkungsmöglichkeiten. Es hat sich gelohnt, dass wir uns so früh und intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt haben. Ohne die vielen Gespräche, die vom letzten Landesvorstand geführt worden sind, sähe es heute vielleicht anders aus“ so Kramer stolz.

Selbstverständlich blieben die Lehrer didaktisch in ihren Entscheidungen frei. Doch würden nun organisatorische wie finanzielle Belange von Lehrern, Eltern und Schülern gemeinsam getragen – „wie sich das in einer Demokratie gehört!“, so Kramer abschließend.

Schüler Union begrüßt Entscheidung für Schulvorstand

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