Landesregierung muss auf die Fachleute hören – Schulvorstand statt Gesamtkonferenz

Zur Anhörung über die Eigenverantwortliche Schule, die heute (1. Juni) und morgen im Niedersächsischen Landtag stattfindet, erklärte der Landesvorsitzende der Schüler Union (SU) Niedersachsen, Veit Albert:

„Es herrscht bei allen angehörten Verbänden und Interessensgruppen der klare Konsens: ‚Wir wollen den Schulvorstand’. Dieser sichert die Beteiligung aller in der Schule betroffenen Gruppen, führt zu schnelleren und besseren Entscheidungen und stärkt den Bildungsauftrag der Schule im Hinblick auf demokratische Erziehung.

Erst vor wenigen Wochen waren Vertreter der Schüler Union in Österreich und haben sich das dortige Konzept des ‚Schulgemeinschaftsausschusses’ erklären lassen. Dieser besteht aus jeweils einem Drittel Schüler, Eltern und Lehrer und erst dadurch können viele gute Entscheidungen auf den Weg gebracht werden. Schüler sind verantwortungsvolle Entscheidungsträger – geht es doch gerade um ihre Zukunft. Die Politik kann nur glaubwürdig sein, wenn sie das auch zulässt und neue Ideen und frischen Wind nicht weiter durch die uneffektive und undemokratische ‚Quasselbude Gesamtkonferenz’ verhindert.

Unbestritten ist: Die pädagogische Kompetenz liegt weiter in den Händen der Lehrer, aber alle organisatorischen und finanziellen Dinge müssen in einem breiten Konsens getragen werden. Dafür brauchen wir den Schulvorstand. Die Landesregierung und die regierungstragenden Fraktionen sind daher jetzt aufgefordert zu handeln: Schaffen Sie die Gesamtkonferenz ab und beugen Sie sich der Meinung der Fachleute!“

Landesregierung muss auf die Fachleute hören – Schulvorstand statt Gesamtkonferenz

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