Schüler Union: Mutloser Gesetzentwurf statt kraftvoller Reform!

„Dieser Gesetzentwurf ist mutlos“, fasst der Landesvorsitzende der Schüler Union (SU) Niedersachsen, Veit Albert, seine Kritik an dem Gesetzentwurf zur Eigenverantwortlichen Schule zusammen. „Statt den großen Reformschritt zu wagen, wird hier nur ein halber Schritt gemacht. Das ist dieser Landesregierung nicht würdig, die bisher viele gute Reformen und Neuerungen im Schulbereich auf den Weg gebracht hat.“

Der 19jährige bedauert vor allem, dass die Gesamtkonferenz als unbewegliches, starres und undemokratisches Entscheidungsgremium erhalten bleibt. „Fast alle Verbände fordern den Schulvorstand, dem zur Hälfte Lehrer und zur anderen Hälfte Eltern- und Schülervertreter angehören. Das ist ein kleines Gremium, in dem gut diskutiert werden kann, in dem gute Entscheidungen für die Schule getroffen werden können und in dem alle Gruppen gemeinsam Verantwortung übernehmen können.“

Der Grundgedanke weise genau in die richtige Richtung. „Mehr Eigenverantwortung und mehr Entscheidungen, die auf die individuelle Situation zugeschnitten sind, bedeuten mehr Schulqualität. Warum also nicht auch mehr Beteiligung? Daher mein Appell an die Landesregierung: Mehr Demokratie wagen!“