Schüler Union: Mutloser Gesetzentwurf statt kraftvoller Reform!

„Dieser Gesetzentwurf ist mutlos“, fasst der Landesvorsitzende der Schüler Union (SU) Niedersachsen, Veit Albert, seine Kritik an dem Gesetzentwurf zur Eigenverantwortlichen Schule zusammen. „Statt den großen Reformschritt zu wagen, wird hier nur ein halber Schritt gemacht. Das ist dieser Landesregierung nicht würdig, die bisher viele gute Reformen und Neuerungen im Schulbereich auf den Weg gebracht hat.“

Der 19jährige bedauert vor allem, dass die Gesamtkonferenz als unbewegliches, starres und undemokratisches Entscheidungsgremium erhalten bleibt. „Fast alle Verbände fordern den Schulvorstand, dem zur Hälfte Lehrer und zur anderen Hälfte Eltern- und Schülervertreter angehören. Das ist ein kleines Gremium, in dem gut diskutiert werden kann, in dem gute Entscheidungen für die Schule getroffen werden können und in dem alle Gruppen gemeinsam Verantwortung übernehmen können.“

Der Grundgedanke weise genau in die richtige Richtung. „Mehr Eigenverantwortung und mehr Entscheidungen, die auf die individuelle Situation zugeschnitten sind, bedeuten mehr Schulqualität. Warum also nicht auch mehr Beteiligung? Daher mein Appell an die Landesregierung: Mehr Demokratie wagen!“

Schüler Union: Handyverbot ist Scheitern der Pädagogik

In der Debatte um ein Handyverbot an Schulen hat sich heute der niedersächsische Landeschef der Schüer Union (SU), Veit Albert, zu Wort gemeldet. „Es darf nicht sein, dass 99% der Kinder bestraft werden, nur weil einige wenige mit ihren Handys Schindluder treiben.“ An einigen Schulen in Hannover war ein Handyverbot erlassen worden, nachdem es zu Problemen im Umgang mit den Mobiltelefonen gekommen war.

„Diese Verbotsorgie markiert das Scheitern der Pädagogik. Sie ist das Ende des Anspruchs von guten Lehrern, eine Mischung aus Vernunft, Herzenswärme und Härte im Schulleben walten zu lassen. Diese Lösung ist zu einfach und einem Bildungssystem mit dem Anspruch, seine Schüler zu selbstständigen und medienkompetenten Menschen heranzuziehen, nicht angemessen.“

Auch die Aussage verschiedener Schulleitungen, auf dem Schulhof würde mit den Handys Musik gehört sei absurd: „Bereits seit vielen Jahren werden Walkmans, Discmans und andere Geräte von Schülern benutzt, ohne dass ein Verbot notwendig geworden wäre.“

Der 19jährige Albert richtet daher seinen Appell an die Lehrer: „Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr!“

Erstes Zentralabitur in Niedersachsen: Unseren Mitschülerinnen und Mitschülern viel Erfolg!

„Wir sind gespannt auf die Erfahrungen mit dem ersten Zentralabitur in Niedersachsen“, erklärte der Landesvorsitzende der Schüler Union (SU) Niedersachsen, Veit Albert, zum Beginn der Abiturprüfungen am Donnerstag.

„Die anfänglichen Schwierigkeiten und Unsicherheiten sind beseitigt. Schüler und Lehrer werden zum ersten Mal vergleichbare Abiturergebnisse erhalten. Damit wird das niedersächsische Abitur deutlich aufgewertet.“

Wünschenswert wäre es allerdings gewesen, „wenn das Kultusministerium Musteraufgaben bereit gestellt hätte“, so Albert. Damit hätte man viel Verwirrung und unberechtigte Ängste vermeiden können. „In anderen Ländern klappt das schon lange und auch in Niedersachsen wird die Welt nicht untergehen.“

„Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturienten erfolgreiche Abiturprüfungen und eine erholsame, spannende und erlebnisreiche Zeit im Anschluss“, so der 19jährige Veit Albert, der sich an seinem Braunschweiger Gymnasium selber den Prüfungen stellt.