Schüler Union gegen Einflussverlust der Schüler

Eine stärkere Berücksichtigung der Rechte der Schülerinnen und Schüler hat heute Veit Albert, Landesvorsitzender der Schüler Union, angemahnt: Der im Kultusministerium kursierende Referentenentwurf zur „Eigenverantwortlichen Schule“ bedeute „eine Entmachtung von Schülervertretungen wie auch von Elternvertretungen“. So sei geplant vielfältige Entscheidungen wie die Einführung von Schulbüchern oder innerschulische Reformen ohne die Zustimmung der Gesamtkonferenz alleine dem Schulleiter zu überlassen. „Angemessene Partizipation und eine gesunde Diskussionskultur sind ein wichtiger Baustein für ein gutes Schulklima.“

Die Schülervertreterinnen und Schülervertreter im Lande würden große Verantwortung für das Miteinander und eine gelungene Gestaltung des „Systems Schule“ übernehmen und orientieren sich dabei in den allermeisten Fällen an sachgerechten Lösungen. Albert: „Mit ihrer Kreativität und jugendlichen Denkweise bringen sie die Schulen voran.“
Albert fragt sich abschließend: „Wie sollen Schüler Demokratie und demokratische Partizipation lernen, wenn sie zugleich in einer ‚Direx-Diktatur’ ihre Schulzeit verleben?“ Sein Appell daher: „Herr Busemann, sorgen Sie für eine angemessene Beteiligung aller Betroffenen in den Schulen unseres Landes!“

Schüler Union gegen Einflussverlust der Schüler

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