Schüler Union gegen Einflussverlust der Schüler

Eine stärkere Berücksichtigung der Rechte der Schülerinnen und Schüler hat heute Veit Albert, Landesvorsitzender der Schüler Union, angemahnt: Der im Kultusministerium kursierende Referentenentwurf zur „Eigenverantwortlichen Schule“ bedeute „eine Entmachtung von Schülervertretungen wie auch von Elternvertretungen“. So sei geplant vielfältige Entscheidungen wie die Einführung von Schulbüchern oder innerschulische Reformen ohne die Zustimmung der Gesamtkonferenz alleine dem Schulleiter zu überlassen. „Angemessene Partizipation und eine gesunde Diskussionskultur sind ein wichtiger Baustein für ein gutes Schulklima.“

Die Schülervertreterinnen und Schülervertreter im Lande würden große Verantwortung für das Miteinander und eine gelungene Gestaltung des „Systems Schule“ übernehmen und orientieren sich dabei in den allermeisten Fällen an sachgerechten Lösungen. Albert: „Mit ihrer Kreativität und jugendlichen Denkweise bringen sie die Schulen voran.“
Albert fragt sich abschließend: „Wie sollen Schüler Demokratie und demokratische Partizipation lernen, wenn sie zugleich in einer ‚Direx-Diktatur’ ihre Schulzeit verleben?“ Sein Appell daher: „Herr Busemann, sorgen Sie für eine angemessene Beteiligung aller Betroffenen in den Schulen unseres Landes!“

170 Schülervertreter im Landtag – Schüler Union veranstaltete vierte Auflage des SV-Seminars

An diesem Wochenende fand das alljährliche SV-Seminar der Schüler Union (SU) Niedersachsen im niedersächsischen Landtag statt. Der Landesvorsitzende Veit Albert bezeichnete das Seminar, an dem rund 170 Schülerinnen und Schüler teilnahmen, als „einen großen Erfolg“. Zu Beginn des Seminars stellte der 18jährige Veit Albert die Arbeit der SU und ihre Aktionen vor: „Wir sind der Anwalt der Schülerinnen und Schüler.“ Mit dem Mitglied im Kultusausschuss Joachim Albrecht wurde anschließend über Niedersachsens Schulpolitik diskutiert.

Im weiteren Verlauf des Tages standen neben einem leckeren Mittagessen drei verschiedene Workshops. Im Workshop „Rhetorik“ wurde ihnen erläutert, wie man sicher auftritt und seine Argumente wirksam und überzeugend darlegen kann. Im Workshop „Grundlagen der Schülervertretung“ konnten sich die Schülervertreter über ihre Rechte und Pflichten informieren. Im „Projektmanagement“-Workshop wurde den Teilnehmern mit Hilfe eines Planspiels von erfahrenen Schülervertretern gezeigt, wie sie Aktionen an ihrer Schule erfolgreich durchführen können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr begeistert von dem Seminar und werden sich nun noch besser für die Belange ihre Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen. Einige der Schülervertreterinnen und Schülervertreter traten noch an Ort und Stelle in die größte niedersächsische Schülerorganisation ein und wollen sich jetzt auch dort für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen.Veit Albert: „Mit unserer Mischung aus SV-Beratungslehrern, erfahrenen Schülervertretern und einer Prise Politik haben wir wieder viele Mitschülerinnen und Mitschüler an die Politik ranführen können.“