Qualität statt Gleichmacherei!

Der Vorsitzende der Schüler Union (SU) Niedersachsen, Till Cordes, kritisiert den Vorschlag rot-grüner Bildungspolitiker, in Deutschland eine „Einheitsschule“ von der ersten bis zur neunten Klasse einzuführen.

Ein solcher Vorschlag sei „absolut kontraproduktiv“, so der 18-jährige Schüler. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass mit solcher Gleichmacherei weder den schwächeren noch den überdurchschnittlich begabten Schülern geholfen sei.

„Stattdessen muss jeder seinen Begabungen und Möglichkeiten gerecht gefördert und gefordert werden. Daher treten wir für ein leistungsgerechtes dreigliedriges Schulsystem ein“, fasst der SU-Chef die Position seines Verbandes zusammen. Die Ergebnisse und Probleme der OECD-Studie ließen sich eben nicht auf Strukturdebatten reduzieren, es gehe vielmehr darum die Qualität des Unterrichts an sich zu verbessern, so der angehende Abiturient aus dem Landkreis Stade.

„Anstatt mit einem Griff in die bildungspolitische Mottenkiste die Probleme noch zu verschärfen, ist beispielsweise die Stärkung von Grundschulen und Kindertagesstätten, aber auch der Ausbau der Eigenverantwortlichkeit von Schule dringend erforderlich!“