“Schule beleben – statt Leben verschulen”

Kritik an den Plänen des Kultusministeriums zur Schaffung einer „Qualitätsoberstufe“ äußerte heute der Landesvorsitzende der Schüler Union (SU) Niedersachsen, Till Cordes: „Die Notwendigkeit zur Reform der Oberstufe sehen wir nicht in dem Maße, wie dieses die Vorschläge des Kultusministeriums tun.“

Die Begründung des Kultusministers, die Schüler könnten heute bereits zu viele Fächer frühzeitig abwählen, weist Cordes zurück: „Mathematik, Deutsch, eine Fremdsprache und eine Naturwissenschaft müssen heute schon genauso ins Abitur eingebracht werden wie eine Gesellschaftswissenschaft und ein musisch-kulturelles Fach.“ Der verpflichtende Fächerkanon sei bereits heute schon breit gefächert und die Schülerinnen und Schüler von sich aus bereit, nicht den Weg des geringsten Widerstands zu gehen: „Unsere Schülergeneration ist extrem leistungsbereit.“

Des weiteren kritisiert der Zwölftklässler aus dem Landkreis Stade, dass mit der Einführung von Schwerpunktprofilen erneut Politik zu Ungunsten des ländlichen Raumes gemacht werde: „Während in Hannover, Braunschweig und Oldenburg aufgrund der Anzahl der Gymnasien und der Schüler problemlos alle Profile gewählt werden können, wird im ländlichen Raum kaum ein Schüler aufgrund des mangelnden Angebots die Gelegenheit haben, einen musisch-kulturellen oder gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt zu wählen.“

Auf wenig Gefallen stößt bei Cordes auch die hohe Stundenzahl, die in Zukunft gefordert werde: „Mindestens 34 Wochenstunden sorgen nicht für die erwünschte hohe Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler. Das Motto für eine sinnvolle Reform müsste daher eher heißen ‚Schule beleben – statt Leben verschulen’“.

FFöK der SU traf sich zu Mitgliederversammlung – Gründungsvorsitzender berichtet über Aufbau der Schüler Union

“Ich hatte Spaß an der Konfrontation mit den Linken, ob an der Schule oder an der Universität”, so Dr. Hans Reckers bei der Mitgliederversammlung des Freundes und Fördererkreises (FFöK) der Schüler Union Niedersachsen, im Niedersächsischen Landtag, am vergangenen Samstag.

Reckers, Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank und Gründungsvorsitzender des Verbands Kritischer Schüler (VKS), wie die Schüler Union vor ihrer Umbenennung hieß, umriss in seinem Referat die Entstehung und Entwicklung der sogenannten 68-er Bewegung, welche wiederum den Anlass zur Gründung der SU darstellte.

Neben den wilden ideologischen Auseinandersetzungen mit den Linken habe man sich aber auch mit eigenen Konzepten zu Themen wie Oberstufenreform oder Schülervertretungsarbeit beschäftigt, so Dr. Reckers.

“Diese Themen haben auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren”, resümierte Till Cordes, derzeitiger Landesvorsitzender der SU, in seinem Bericht über die letztjährige Arbeit. “Mitgliederwerbung und inhaltliche Positionierung werden Schwerpunkte der Arbeit des neuen Landesvorstandes sein”, erläuterte der 18-jährige seine Ziele für das nächste Jahr.

Der Vorsitzende des Freundes- und Fördererkreises Ralf Pötter, selber SU-Landesvorsitzender von 1992-95, konnte berichten, dass sich der FFöK zur vollen Zufriedenheit entwickelt habe und konnte bei der Versammlung das 100. Mitglied aufnehmen. Schirmherr des FFöK ist übrigens Christian Wulff, heutiger niedersächsischer Ministerpräsident und SU-Landesvorsitzender von 1978-79.

“Ich hatte Spaß an der Konfrontation mit den Linken, ob an der Schule oder an der Universität”, so Dr. Hans Reckers bei der Mitgliederversammlung des Freundes und Fördererkreises (FFöK) der Schüler Union Niedersachsen, im Niedersächsischen Landtag, am vergangenen Samstag.

Reckers, Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank und Gründungsvorsitzender des Verbands Kritischer Schüler (VKS), wie die Schüler Union vor ihrer Umbenennung hieß, umriss in seinem Referat die Entstehung und Entwicklung der sogenannten 68-er Bewegung, welche wiederum den Anlass zur Gründung der SU darstellte.

Neben den wilden ideologischen Auseinandersetzungen mit den Linken habe man sich aber auch mit eigenen Konzepten zu Themen wie Oberstufenreform oder Schülervertretungsarbeit beschäftigt, so Dr. Reckers.

“Diese Themen haben auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren”, resümierte Till Cordes, derzeitiger Landesvorsitzender der SU, in seinem Bericht über die letztjährige Arbeit. “Mitgliederwerbung und inhaltliche Positionierung werden Schwerpunkte der Arbeit des neuen Landesvorstandes sein”, erläuterte der 18-jährige seine Ziele für das nächste Jahr.

Der Vorsitzende des Freundes- und Fördererkreises Ralf Pötter, selber SU-Landesvorsitzender von 1992-95, konnte berichten, dass sich der FFöK zur vollen Zufriedenheit entwickelt habe und konnte bei der Versammlung das 100. Mitglied aufnehmen. Schirmherr des FFöK ist übrigens Christian Wulff, heutiger niedersächsischer Ministerpräsident und SU-Landesvorsitzender von 1978-79.

Alcopopskonsum wirksam vermindern – Strafsteuer abschaffen

„Wer Alcopops besteuert, bereichert sich auf Kosten der Jugend“, so der Landesvorsitzende der Schüler Union (SU) Niedersachsen, Till Cordes heute. „Anstatt wirksame Mittel gegen den wachsenden Alkoholmissbrauch Jugendlicher zu ergreifen, werden hier Jugendliche abgezockt. Niemand darf glauben, dass sich ein Jugendlicher vom Kauf eines Alcopops abhalten lässt, wenn dieser statt bisher 4 Euro in der Gastronomie für 5 Euro zu haben ist. Alcopops sind nun mal auch Szenedrinks, die man sich etwas kosten lässt. Einziger Profiteur der Regelung ist Hans Eichel.“

Außerdem seien von der heute beschlossenen Strafsteuer bier- und weinhaltige Alcopops ausgenommen, die nahtlos die Rolle der problembehafteten weinbrandhaltigen Mischgetränke übernehmen würden: „Süße Getränkemischungen, deren Alkoholgehalt man nicht schmeckt, sind nun mal eine perfide Verführungsstrategie der Industrie“, so der 18jährige Cordes.

Gefordert seien daher vor allem der Druck der Politik auf Getränkeindustrie, Handel und Gastronomie aber vor allem auch auf die Eltern, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Daher Cordes Appell: „Die vorhandenen Beschränkungen des Jugendschutzgesetzes bieten eigentlich genügend Spielraum für eine wirksame Einschränkung des Alkoholkonsums Jugendlicher – man muss sie nur nutzen!“