Erschreckende Gewalttaten an Schulen

Kleinere Auseinandersetzungen und Streitigkeiten sowie Mobbing unter Schülern gehören zum Alltag an Deutschlands Schulen. Durch die jüngsten Gewaltvorkommnisse hat die Gewalt an den Schulen jedoch ein bislang ungeahntes Ausmaß erreicht. “Die wochenlange Misshandlung eines 17-jährigen Berufsschülers in Hildesheim und deren Videoaufzeichnung stellen neue Anforderungen an Politik und Schule”, so Till Cordes, Landesvorsitzender der Schüler Union Niedersachsen.

Vorschläge wie eine dauerhafte Videoüberwachung der Schulen lehnt Cordes jedoch entschieden ab. Viel wichtiger sei es, dass Schulpädagogen zur Verfügung stehen, um betroffene Schüler zu betreuen. “Wir wollen keine amerikanischen Verhältnisse mit Sicherheitsüberwachungen und ständiger Kontrolle. Denn eine Überwachung der Schüler kann pädagogische Betreuung und Begleitung niemals ersetzen”, so der 17jährige Till Cordes zu den aktuellen Forderungen einiger Politiker. Insbesondere der Rückzug in den privaten Medienkonsum und ein zunehmendes Gefühl von Perspektivlosigkeit seien neue Herausforderungen. Diesen könne man mit einem alternativen Sport- und Freizeitangebot sowie mit schulischen und berufvorbereitenden Fördermöglickeiten begegnen.

Erschreckende Gewalttaten an Schulen

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