Schüler Union trifft sich zur Diskussion über Struktur der Schülervertretungen – Seminar “Schüler an die Macht” in Inzmühlen

Unter dem Motto “Schüler an die Macht” veranstaltete die Schüler Union Niedersachsen am 8. und 9. März ein Seminar in Inzmühlen (bei Buchholz in der Nordheide) und verabschiedete im am Rande tagenden Landesausschuss einen Leitantrag, der einen Entwurf zu einer Strukturreform der Schülervertretung in Niedersachsen beinhaltete. Auf dem Seminar referierte Oberstudienrat Erwin Henninger, SV-Beratungslehrer bei der Bezirksregierung Lüneburg über die strukturellen wie auch die inhaltlichen Probleme engagierter Schüler heute. “Es ist als Schüler eine schwere Aufgabe, sich zu organisieren, da sowohl in Schülerreihen als auch in Schulleitungen und Verwaltungsebenen Desinteresse und Abneigung weit verbreitet sind”, so Henninger, “Weiter ist aber Inaktivität vieler Schülervertreter auch dadurch bedingt, dass an Schulen keine Aufklärung hinsichtlich der Möglichkeiten eines Schülervertreters betrieben wird. Dass die Landesschülerräte in den letzten Jahren nur bedingt aktiv waren und Öffentlichkeitsarbeit häufig zu kurz kam, erschwert dieses allgemeine Problem.”

Zweiter Teil des Seminars in Inzmühlen war eine Podiumsdiskussion mit Maximilian Schmidt, dem Sprecher des Landesschülerrates Niedersachsen, Erwin Henninger und Till Cordes, als Vertreter der Schüler Union, um die Reformpläne aus der jeweiligen Perspektive zu durchleuchten. Die Reformpläne aus Sicht der Politik lieferte André Wiese als CDU-Landtagsabgeordneter in einem Referat am Sonntagmorgen. In der Podiumsdiskussion herrschte Konsens sowohl über die Notwendigkeit von Reformen als auch darüber, dass große Teile der Pläne der Schüler Union zu einer Verbesserung und Reaktivierung der Schülervertretungen führen können.

Schüler Union trifft sich zur Diskussion über Struktur der Schülervertretungen – Seminar “Schüler an die Macht” in Inzmühlen

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