Inflation von Abiturnoten in Deutschland stoppen!

Ja, da hat der Philologenverband recht!

Die Entwicklungen zeigen, dass immer mehr Schüler das Gymnasium besuchen, immer mehr das Abitur absolvieren und die Noten immer besser werden. Das liegt nicht an intelligenteren Schülern als noch vor zehn Jahren, sondern an den Veränderungen in der Bewertung. Die Notenverordnung für die Oberstufe der Kultusministerkonferenz ist dafür verantwortlich, dass für weniger erbrachte Leistungen bessere Noten vergeben werden und fast jeder das Abitur schafft.

Das ist nicht richtig so.

Der Wert des Abiturs als höchster Schulabschluss in Deutschland muss erhalten bleiben und dem Trend zu einem “Akademikerstaat” muss entgegengewirkt werden. Deswegen stimmen wir dem Philologenverband vollkommen zu. Wir brauchen aussagekräftige Bewertungen, welche den realen Leistungen entsprechen, um eine weitere Inflation von Abiturnoten vorzubeugen.

Das Abitur „toleriert zu viele schwache Leistungen”

 

Das haben Hamburger Gymnasiallehrer festgestellt. Laut ihnen fehlt den Schülern Allgemeinwissen und wichtige Kompetenzen für’s Leben. Diese müssen sich in den wichtigen Prüfungsfächern von Klausur zu Klausur hangeln – es mangelt an Zeit und Lust für anderen wichtigen Unterricht, denn der ist im Abitur nicht so wichtig.

Damit setzen sie den Hamburger Schulsenator Ties Rabe (SPD) weiter unter Druck und fordern ihn zum Handeln auf. Die Lehrer wollen mehr Freizeit, damit sie ihren Unterricht verbessern und weiterentwickeln können. Außerdem führen die neuen Abiturregelungen zwar auf dem Papier zu besseren Noten, aber wichtige Fächer werden vernachlässigt.

Die Politik muss sich dafür einsetzen, dass Schüler das Lernen, was für ihre Zukunft wichtig ist. Dazu zählt mehr als nur Deutsch, Mathe und Englisch, zum Beispiel auch das Schreiben einer Steuererklärung und der Umgang mit Computer und digitalen Medien.

Das Bildungssystem sollte wichtige Fähigkeiten und Allgemeinwissen vermitteln, aber dabei trotzdem persönliche Interessen nicht einschränken.

Wir sehen den Erhalt von Real- und Haupt-, sowie Förderschulen als essentiell. Jeder Schüler hat eine individuelle Betreuung nach seinen Bedürfnissen verdient.

Es muss eine gesellschaftliche Gleichstellung von allen Schulabschlüssen geben, sodass kein Drang zum #Abitur besteht. Jeder Schulabschluss in Deutschland ist ein guter. Nur so können eine Überakademisierung verhindert und #Ausbildungsberufe attraktiv gemacht werden!

Kai Seefried zu Gast beim Landesvorstand der SU Niedersachsen

Am heutigen Tage hat das erste Treffen des neuen Landesvorstandes stattgefunden.

Neben einem interessanten Vortrag des niedersächsischen CDU-Generalsekretärs Kai Seefried über seinen Plan “Meine CDU 2022”, ging es mit voller Fahrt in die diesjährige Planung.

Einige spannende Veranstaltungen erwarten euch dieses Jahr. Wir freuen uns sehr auf ein weiteres produktives Jahr voller neuer Ideen und neuen Gesichtern!

SPD-geführtes Kultusministerium verlängert 1400 Arbeitsverträge von Lehrern nicht

Nach Angaben des Kultusministeriums sind 1.391 befristet angestellte Lehrer in niedersächsischen Schulen in den Sommerferien in die Arbeitslosigkeit entlassen worden, während gleichzeitig weiterhin ein eklatanter Lehrermangel an den Schulen in Niedersachsen herrscht. Die Junge Union Niedersachsen fordert den Kultusminister daher auf, diese Sparmaßnahme abzuschaffen und den betroffenen Vertretungslehrern einen langfristigen Arbeitsvertrag anzubieten, erklärt der bildungspolitische Sprecher der JU Niedersachsen, Lukas Reinken:

„Der Bedarf an Lehrkräften ist riesig und Niedersachsen steht dabei im Wettbewerb mit anderen Bundesländern. Gerade in den Grenzregionen ist es ein Leichtes, sich auch als Lehrer in anderen Bundesländern zu bewerben. Aktuell sind über 2.000 Lehrer in Niedersachsen gesucht und gleichzeitig entlässt Kultusminister Grant Henrik Tonne fast 1.400 Vertretungslehrer in die Arbeitslosigkeit, um kurzfristig Kosten zu sparen.

Das ist nicht das benötigte Signal ‘Wir wollen die Unterrichtsversorgung sicher stellen’, sondern ein katastrophales Signal an Eltern, Schüler und Lehrer sowie an die dringend benötigten Lehramtsstudenten. Wir müssen endlich für Planungssicherheit an den Schulen und langfristige Arbeitsverträge der Lehrer sorgen, damit diese ohne Zukunftsängste und Belastungen vor den Klassen stehen können!“

 

QUELLE: Junge Union Niedersachsen